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03.09.10

Neurowissenschaftlicher LOEWE-Schwerpunkt am Uniklinikum

Forschungsverbund „Neuronale Koordination“ der Goethe-Universität erhält über 4 Millionen Euro Förderung vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Das menschliche Gehirn und seine Erkrankungen bleiben eine der großen wissenschaftlichen Herausforderungen: Noch immer gibt es weitgehend unergründete Bereiche mit großem Forschungspotenzial. Dazu gehört die neuronale Koordination, die die räumlich-zeitliche Wechselwirkung der Aktivität von Neuronenverbänden darstellt und als zentraler Mechanismus für sämtliche höhere Hirnleistungen wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Bewusstsein gilt. Störungen in der neuronalen Koordination sind häufig Ursache oder Ausdruck von Hirnerkrankungen wie Schizophrenie, Autismus, Alzheimer-Demenz oder Multiple Sklerose. Neuronale Koordinationsforschung stellt somit einen zukunftsweisenden Ansatz in der Diagnostik und Behandlung dieser Krankheiten dar.

Die Goethe-Universität Frankfurt hat mit dem Max-Planck-Institut für Hirnforschung Frankfurt, dem Ernst-Strüngmann-Institut und dem Frankfurt Institute for Advanced Studies eine Kooperation zur Erforschung der neuronalen Koordination gegründet. Mit Hilfe der gemeinsamen hochspezialisierten und leistungsstarken Infrastruktur und einem intensiven Wissensaustausch soll ein national und international einzigartiger Forschungsschwerpunkt in den systemischen Neurowissenschaften etabliert werden.

Im Rahmen der Landesoffensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) haben die Partner, unter der Federführung des Neurologen Prof. Dr. Ulf Ziemann, einen Antrag auf Förderung eines Forschungsschwerpunktes an das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst gestellt. Im Juni dieses Jahres wurde vom Land Hessen eine finanzielle Förderung des „Neuronale Koordination Forschungsschwerpunktes Frankfurt“ (NeFF) in Höhe von 4,34 Millionen Euro über drei Jahre ab Januar 2011 bewilligt.

Mit der Förderung wird der Grundstein für ein interdisziplinäres und translationales Forschungsprogramm gelegt. Der Einsatz modernster und innovativer neurophysiologischer, bildgebender, pharmakologischer und mathematischer Methoden macht es möglich, zukunftsweisende Erkenntnisfortschritte hinsichtlich der Bedeutung neuronaler Koordination für normale höhere Hirnfunktionen und deren Störung bei Hirnerkrankungen zu erreichen. Nachhaltigkeit und Langfristigkeit dieses Frankfurter Forschungsprogramms sollen durch die Überführung in einen Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft gewährleistet werden. Ein wichtiges Anliegen ist zudem die intensive Heranbildung und langfristige Bindung von exzellentem neurowissenschaftlichen Nachwuchs an der Goethe-Universität und den Partnereinrichtungen. Hierfür sind im Rahmen des LOEWE-Schwerpunktes umfangreiche Fördermittel eingeplant. 

Der Neuronale Koordination Forschungsschwerpunkt Frankfurt (NeFF) verknüpft Grundlagenneurowissenschaften zielgerichtet mit klinischer Neuroforschung und der forschenden pharmazeutischen Industrie. „Die Chancen, mit dem LOEWE-Schwerpunkt NeFF einen der leistungsstärksten systemneurowissenschaftlichen Forschungsverbünde in Europa zu entwickeln, sind groß", erklärt Prof. Dr. Ziemann. „Unser Vorhaben, das geschaffene Grundlagenwissen in der klinischen Neuroforschung direkt zur Verbesserung von Frühdiagnostik und Therapie häufiger Hirnerkrankungen zum Einsatz zu bringen, birgt hohes Potenzial.“

Frankfurt am Main, 3. September 2010


Für weitere Informationen:

Prof. Dr. Ulf Ziemann
Leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fon:       (0 69) 63 01 – 57 39
Fax:       (0 69) 63 01 – 44 98
E-Mail:    u.ziemann@em.uni-frankfurt.de

Ricarda Wessinghage
Recht/Öffentlichkeitsarbeit/Presse
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
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E-Mail:    ricarda.wessinghage@kgu.de
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