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16.05.14

Kleinster Lebensretter der Welt jetzt in Frankfurt

Gegen den plötzlichen Herztod nutzen seit diesem Mai die Kardiologen des Universitätsklinikums Frankfurt als erstes Krankenhaus in der Rhein-Main-Region und als eines der ersten in Deutschland überhaupt den kleinsten implantierbaren Defibrillator der Welt. Er hat die gleiche Leistungsfähigkeit wie größere Geräte, ist aber deutlich komfortabler.

Implantierbare Defibrillatoren (ICD) sollen risikobelastete Patienten vor dem plötzlichen Herztod bewahren. Dabei handelt es sich um den überraschenden Tod, der durch ein Aussetzen der Herzfunktion verursacht wird. Eine der führenden Todesursachen überhaupt. Das Universitätsklinikum Frankfurt hat jetzt erstmalig in der Rhein-Main-Region und als eines der ersten Krankenhäuser in Deutschland den kleinsten ICD der Welt eingesetzt. Das Gerät ist etwa so groß wie eine Streichholzschachtel und weniger als einen Zentimeter dick. Es wird in einer kleinen Operation unter die Haut im Bereich des Schlüsselbeins eingesetzt, wo es dann permanent den Herzrhythmus des Patienten überwacht. „Wenn es zu gefährlichen, lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen kommt, greift das Gerät sofort ein und rettet dem Patienten das Leben“, informiert der zuständige Oberarzt PD Dr. Felix Gramley. Durch gezielte Stromstöße beendet der ICD die Störungen, wie zum Beispiel Kammerflimmern, und reguliert die Herzfunktion. In größeren Geräten ist diese Technologie bereits etabliert. „Die jetzt mögliche Miniaturisierung macht den Eingriff deutlich schonender und kosmetisch ansprechender für den Patienten“, so PD Dr. Gramley.

Besondere Vorteile für Kinder und sehr schlanke Patienten
Nach Erteilung der Zulassung Ende April und Markteinführung Anfang Mai ist der sogenannte „MINI ICD“ der bislang weltweit kleinste implantierbare Defibrillator. Das neue System ist bis zu 20 Prozent kleiner und 24 Prozent flacher als herkömmliche ICDs. Von der reduzierten Bauweise profitieren insbesondere sehr schlanke Patienten und Kinder, die eine Defibrillatortherapie benötigen. Herkömmliche Geräte lassen sich teils deutlich von außen als Hautwölbung erkennen, viele Patienten empfinden das als störend. Gerade wenn Frauen eine optische Beeinträchtigung der Brustregion vermeiden wollen, aber einen ICD benötigen, kann der MINI ICD ein geeignetes Gerät darstellen. Trotz der geringen Größe von 26,5 cm³ müssen die Patienten keine Abstriche bei den Funktionen hinnehmen. „Die Geräte bieten jeglichen Komfort und die ganze Palette an Funktionalität, die bei herkömmlichen ICDs etabliert sind“, berichtet Oberarzt PD Dr. Gramley.

Für weitere Informationen:

PD. Dr. Th. Felix Gramley, FESC
Oberarzt der Medizinischen Klinik III / Kardiologie - Elektrophysiologie Universitätsklinikum Frankfurt
Fon (0 69) 63 01 – 57 06
E-Mail Felix.Gramley@kgu.de

Ricarda Wessinghage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Frankfurt
Fon (0 69) 63 01 – 77 64
Fax (0 69) 63 01 – 83 22 2
E-Mail ricarda.wessinghage@kgu.de
Internet www.kgu.de








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