PD Dr. med. K. Blümchen

Über uns

Liebe Eltern, liebe Patienten,

mehr als die Hälfte der deutschen Eltern glauben, dass ihr Kind an einer Nahrungsmittelallergie leidet. Die wirkliche Prävalenz einer gesicherten Nahrungsmittelallergie im Kindesalter liegt allerdings bei nur etwa 2-6%. Es werden sehr häufig nicht indizierte, meist auch sehr restriktive Diäten deswegen durchgeführt, die zum Teil zu Fehlernährungen mit z.B. Ausbildung von einer Rachitis bei Kuhmilchfreier-Diät führen können. Zur Verhinderung unnötiger Diäten ist somit eine richtige Diagnosestellung der Nahrungsmittelallergie- besonders im Kindesalter- sehr wichtig. Der alleinige Nachweis einer Sensibilisierung mittels Hauttest oder Bestimmung des spezifischen IgEs ist allerdings meist nicht ausreichend, die Diagnose sicher zu stellen. Häufig ist somit eine orale Nahrungsmittelprovokation notwendig. Wir bieten an, diese orale Provokationen je nach Vorbefund entweder stationär oder ambulant und evt. doppel-blind Placebo- kontrolliert durchzuführen.

Manche Kinder mit Nahrungsmittelallergie sind gefährdet schwere, lebensbedrohliche, anaphylaktische Reaktionen bei versehentlichem Verzehr des Allergens zu erleiden. Dazu gehören z.B. Kinder mit Erdnuss-, Nuss, Sesam- oder Fischallergie. Da diese Risikogruppen ganz konsequent auch Spuren des Allergens meiden sollten, wird den Familien eine Ernährungsberatung empfohlen. Außerde