Vorstellung

Am Universitätsklinikum Frankfurt steht für die Behandlung von hochpathogenen Infektionserkrankungen die Isoliereinheit der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und des Saarlandes zur Verfügung.

Erfahrung in der Behandlung von hochpathogenen Infektionserkrankungen besteht seit dem Jahr 1967, in dem erstmalig Patienten mit der Marburg Erkrankung in Frankfurt behandelt wurden. Die Isoliereinheit in ihrer modernen Form wurde 2002 eröffnet und seitdem mehrfach modernisiert. Wir haben hier mehrere Patienten mit der SARS Erkrankung, dem Lassa Fieber sowie einen mit dem Ebolavirus infizierten Patienten erfolgreich behandelt. 

Die Isoliereinheit nimmt auf Grund der Nähe zum Frankfurter Flughafen und den mittlerweile häufig gewordenen Importinfektionen eine zentrale Rolle im Versorgungsnetzwerk für importierte, unter Umständen hochpathogene Infektionserkrankungen ein. Sie ist vorbereitet auf die Versorgung von Patient*innen und Patienten mit viral hämorrhagischem Fieber (VHF) wie Ebola-, Marburg, Lassa-, Hendra/Nippah, Rift Valley oder Krim-Kongofieber, sowie der Lungenpest, den Affenpocken, dem MERS (Middle East Respiratory Syndrome) und auch mit eventuell neu auftretenden, gefährlichen Erregern.

COVID-19 Beratungen
Im Laufe der COVID-19 Pandemie haben wir wertvolle Erfahrungen zur Behandlung von einfachen bis komplexen COVID-19 Patienten aber auch zu Patientenmanagement, Hygienemaßnahmen oder neuen Therapiemöglichkeiten sammeln können. Dieses Wissen möchten wir gerne mit unseren Kolleginnen und Kollegen in niedergelassenen Praxen und umliegenden Kliniken teilen. Im Rahmen des STAKOB Netzwerks bieten wir aktuelle Pandemie-Fortbildungen aber auch individuelle Beratung an (mit Projektförderung durch das Bundesministerium für Gesundheit). Auch können wir zum Einsatz und zur Verfügbarkeit spezifischer Therapien oder Therapiestudien beraten.  Nehmen Sie Kontakt mit uns auf unter  Infektiologie-beratung@kgu.de.
Darüber hinaus sind wir in dringenden Fällen zu o. g. Thematik unter Tel: 0160 – 7015550 zu erreichen.
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