Eizellentnahme

Die Eizellentnahme findet zum optimalen Zeitpunkt zumeist am Montag, Mittwoch oder Freitag jeweils am Morgen im OP der gynäkologischen Endokrinologie unter absolut sterilen Bedingungen statt. Ein Anästhesist begleitet den Eingriff und versorgt Sie individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt, meist mit einer sogenannten Analgosedierung. Sie sind dabei in einem leichten Dämmerschlaf und spüren keine Schmerzen. Eine Vollnarkose ist in aller Regel nicht notwendig. Unter Ultraschallsicht wird Ihre Ärztin von vaginal die Flüssigkeit mit den Eizellen aus den einzelnen Follikeln absaugen. Die so gewonnenen Eizellen werden im Labor umgehend in vorgewärmte Kulturschalen gegeben und im Brutschrank optimal versorgt.

Bevor Sie am späten Vormittag wieder nach Hause gehen, erhalten Sie von Ihrer behandelnden Ärztin Informationen über die Anzahl der gewonnenen Eizellen und die Qualität der Spermien, sowie einen Brief mit Verhaltensregeln und einem Notfallkontakt. Sie sind an diesem Tag von uns krankgeschrieben, dürfen nicht alleine nach Hause fahren und sollten sich ausruhen. Am Punktionstag können manchmal leichte Schmerzen auftreten, die sich meist schnell unter Einnahme eines milden Schmerzmittels aus Ihrer Hausapotheke bessern. Die Einnahme von Schmerzmitteln mit möglichen Auswirkungen auf das Gerinnungssystems wie Acetylsalicylsäure zur Punktion sollte vermieden werden.

Die nächsten Schritte finden im Labor statt.