Anmerkungen zur Antragstellung

Wer Versuche an Wirbeltieren durchführen will, bedarf der Genehmigung des Versuchsvorhabens durch die zuständige Behörde (§8 Abs. 1 Tierschutzgesetz).

Vorlagen zu Genehmigungsanträgen oder der Anzeige eines Tierexperiments sind bei der zuständigen Behörde (RP Darmstadt) zu erhalten. Alle Anträge erhalten Sie auch als auf Anfrage bei der Tierschutzbeauftragten (TierSchB). Legen Sie den Antrag bitte der Tierschutzbeauftragten bzw. dem stellvertretenden Tierschutzbeauftragten vor, ehe Sie ihn zur Genehmigung einreichen (Kontakt). Die Tierschutzbeauftragte berät Sie bei der Antragstellung und verfasst eine Stellungnahme. Neben dem Antrag auf Genehmigung muss die zugehörige Stellungnahme des TierSchB bei der Behörde abgegeben werden. 

Die zuständige Behörde für Frankfurt ist das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt, dort befindet sich auch die Tierschutzkommission welche Ihren Antrag begutachtet und die Behörde bei Ihrer Entscheidungsfindung berät. Die Kommission ist keine ständige Einrichtung und tagt i.d.R. alle 3-5 Wochen.

Mit der verantwortlichen Leitung der Zentralen Forschungseinrichtung ist das geplanten Versuchsvorhaben ebenfalls rechtzeitig abzusprechen.

Von der endgültigen Version des Antrages reichen Sie derzeit bitte 

  • Genehmigungsanträge im Original, unterschrieben mit Anlagen incl. Personalunterlagen und
  • Kopien/Exemplare der Anträge für die Kommission nach § 15 TierSchG ein. 
    Im Falle einer gewünschten Anonymisierung müssen die für die Kommission vorgesehenen Unterlagen anonymisiert und gekennzeichnet werden. Hinzu kommt ggf. die Abschlussbeurteilung genetisch veränderter Tierlinien, Soresheets oder andere Anlagen des Antrages (excl. Personalunterlagen)
  • 1 nichttechnische Projektzusammenfassung