Über unsere Forschung

Aktuell beschäftigen sich am Edinger Institut 5 Arbeitsgruppen mit folgenden Forschungsschwerpunkten:

Arbeitsgruppe PD Dr. Stefan Liebner
Der Wnt Signalweg in der vaskulären Entwicklung, Tumorangiogenese und Tumorstammzellen
Ziel ist die Entschlüsselung der Rolle des Wnt-Signalweges in Endothelzellen des Gefäßsystems. Dabei stehen im Wesentlichen die drei Projektbereiche a) Vaskularisierung des Gehirns in der Embryonalantwicklung und Differenzierung der Blut-Hirn Schranke, b) Tumorangiogenese und c) Interaktion von Wnt mit anderen Signalwegen im Kontext der Tumorentstehung und -progression im Mittelpunkt.

Arbeitsgruppe PD Dr. Patrick N. Harter
Klinische und Translationale Neuropathologie
Die Arbeitsgruppe von PD Dr. Patrick N. Harter beschäftigt sich mit der Erforschung von Entstehung, Progression und neuen diagnostischen und therapeutischen Ansätzen bei bösartigen Hirntumoren (primäre ZNS-Tumoren und ZNS-Metastasen).

Arbeitsgruppe PD Dr. Stefan Momma
Restorative Neurologie
Inhalt ist die Analyse von Prozessen bei der Reaktion von neuralen Stamm- oder Progenitorzellen auf Verletzungen im adulten Gehirn sowie grundlegende Regulationsmechanismen von Stammzellen verschiedener Gewebe.

Arbeitsgruppe PD Dr. Yvonne Reiss 
Krebs und Entzündung
Untersuchung von Angiopoietin/Tie Signaling bei der Neubildung von Blutgefäßen während der pathologischen Angiogenese wie z.B. in Tumoren, in Entzündungskrankheiten oder Ischämischen Erkrankungen. Als Modellsystem dienen Transgene Mäuse mit endothelzell-spezifischer Angiopoietin-2 Expression

Arbeitsgruppe Prof. Dr. Dorothea Schulte
Transkriptionelle und epigenetische Kontrolle der Neurogenese im erwachsenen und embryonalen Zentralnervensystem
Fragestellung nach der Rolle verschiedener Transkriptionsfaktoren sowie post-translationaler Modifikationen des Chromatins und Chromatin-assoziierter Proteine bei der Entstehung neuer Nervenzellen aus Stamm- und Vorläuferzellen bei Säugern. Wichtig dabei, welche molekularen Mechanismen die Differenzierung dieser Zellen zu unterschiedlichen neuralen oder glialen Zelltypen steuern und in wieweit diese Vorgänge bei der Entstehung von Tumorerkrankungen des Zentralnervensystems gestört sind.