Gesichtsrekonstruktion - unbekannten Toten ein Gesicht verleihen

Foto: medienfabrik Gütersloh GmbH

Frau Dr. med. Niess arbeitet seit September 1996 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum Frankfurt am Main im Institut für Rechtsmedizin.

Sie beschäftigt sich seit November 2001 intensiv mit den Techniken der Gesichts-Weichteilrekonstruktion und beherrscht insbesondere die Technik der 3-dimensionalen Weichteilrekonstruktion in Form einer Skulptur wie auch die zeichnerische Erstellung eines Phantombildes von stark entstellten Verstorbenen.

"Unter Gesichtsrekonstruktion versteht man in der Forensischen Medizin das möglichst authentische Wiederherstellen des Gesichtes einer verstorbenen Person, deren sterbliche Überreste derart verändert sind, dass ihre Identität zunächst nicht festgestellt werden kann.

Die Rekonstruktion von Gesichtsweichteilen wird in erster Linie zur Unterstützung der polizeilichen Ermittlungen bei der Identifikation unbekannter Toter eingesetzt.

Insbesondere wenn nur noch Skelettteile als sterbliche Überreste zur Verfügung stehen, ist die Erstellung eines Gesichtes oft ein letztes Hilfsmittel, um die Identität des Toten zu ermitteln."

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