Als Lotse in der Differentialdiagnostik und Therapie untersucht das Molekular Pathologische Centrum (MPC) genetische Alterationen auf DNA- oder RNA-Ebene mittels unterschiedlicher Verfahren und neuster Technologien. Unter dem Aspekt der Qualitätssicherung sowie einem engen Austausch mit klinischen Kolleg*innen und Kollaborationspartner*innen werden onkologische und infektiologische Fragestellung bearbeitet. Differentialdiagnostische, prognostische oder prädiktive Marker können mit einem breiten Methodenspektrum untersucht werden. Im Rahmen des nNGM (https://www.uct-frankfurt.de/nngm.html) werden indikations- und studienbezogene Marker betrachtet, um Lungenkrebspatient*innen bestmöglich zu versorgen. Zusätzlich unterstützt das MPC die Aufklärung von viralen und bakteriellen Erkrankungen oder von möglichen Pilzinfektionen durch eine molekulare Erregerdiagnostik.

Leitung

Dr. rer. physiol Melanie-Christin Demes

Leitung Molekularpathologisches Centrum (MPC)
Allgemeine Laborleitung und QMB

T +49 69 6301 - 5422
M +49 176 83180368
Melanie.Demes@kgu.de

AG Demes (Translationale experimentelle Pathologie)

Angepasst an die sich stetig dynamisch entwickelnden Anforderungen der individualisierten Medizin und wissenschaftlichen Arbeiten umfasst das Leistungsspektrum des MPC folgendes molekulargenetische Angebot:

  • Kursangebot „Theorie und Praxis“ für technische Laborassistenten, klinische und nicht-klinische Kolleg*innen (sprechen Sie uns an)
     
  • Next-Generation Sequencing (NGS)
     
  • Einzelgenanalyse (Fast-Track Analyse)
     
  • Fragmentlängenanalyse (Mikrosatellitenanalyse, Klonalitätsanalyse)
     
  • Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und ihre Varianten (RT-PCR, quantitative PCR) → Speziell: Genexpressionsanalyse als Prognosetest beim Mammakarzinom:  EndoPredict®
     
  • Verschiedene Hybridisierungsverfahren (FISH, CISH, reverse Hybridisierung)

Kontakt

Tel: +49 (0)69 6301 - 4850 (von allen MA im Labor)

Technische Mitarbeiter