AG Translationale Medizin

"from Bench-to-Bedside"

Zusammengefasst

Schwerpunkt der Arbeitsgruppe „Translationale Medizin“ ist, ganz dem Prinzip „From Bench-to-Bedside“ und vice versa folgend, der innovative Austausch zwischen klinischer und experimenteller Forschung in Fragestellungen rund um immunvermittelte Dermatosen, wie zum Beispiel Hidradenitis suppurativa, Psoriasis vulgaris, atopisches Ekzem, Lichen ruber, Vitiligo, Alopezia areata und weitere.

„Translationale Medizin“

Schwerpunkt der Arbeitsgruppe „Translationale Medizin“ ist, ganz dem Prinzip „From Bench-to-Bedside“ und vice versa folgend, der innovative Austausch zwischen klinischer und experimenteller Forschung in Fragestellungen rund um immunvermittelte Dermatosen, wie zum Beispiel Hidradenitis suppurativa, Psoriasis vulgaris, atopisches Ekzem, Lichen ruber, Vitiligo, Alopezia areata und weitere.

Ein Hauptfokus unserer Arbeit besteht in der Erforschung der Pathogenese sowie in der Weiterentwicklung von Therapien der Hidradenitis suppurativa (HS, Akne inversa).

Die HS ist eine chronische autoentzündliche Erkrankung der Haut, die hauptsächlich an axillären, submammamären und anogenintalen Körperarealen auftritt. Mit einer Prävalenz von ca. 1‑2 % ist die HS eine der häufigsten chronisch-entzündlichen Dermatosen, die vor allem Jugendliche und Erwachsene betrifft. Schon bei leichter Ausprägung ist die HS eine stigmatisierende und stark lebens-qualitätseinschränkende Erkrankung. Für die leichte Form der HS existiert derzeit noch keine zugelassene Therapie. Schwere Formen der Erkrankung müssen mit einer systemischen antiinflammatorischen Therapie behandelt und/oder radikal exzidiert werden. Über die Ursachen und dem Verlauf der Erkrankung ist bisher noch wenig bekannt, zu den bisher bekannten Risikofaktoren gehören jedoch eine familiäre Vorbelastung sowie Rauchen und Übergewicht.

Durch die direkte Anbindung an die Abteilung der Klinischen Forschung der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie und die dort etablierten Spezialsprechstunden für immunvermittelte Dermatosen, können wir im Rahmen von eigeninitiierten klinischen Studien unmittelbar mit Patienten zusammenarbeiten und parallel für die Studien nötige Laboranalysen vor Ort durchführen. Der enge Patientenkontakt ermöglicht es uns darüber hinaus, spezielle Bedürfnisse der Betroffenen zu erkennen und daraus wiederum anwendungsbezogene Laborprojekte zu initiieren. Dieser direkte Austausch zwischen Patienten, Ärzten und Forschern ermöglicht es uns eine breite Palette an Projekten durchzuführen, die die Therapie der unterschiedlichen Erkrankungen und somit den Leidensweg der Patienten zukünftig verbessern werden.