Neurodermitis-Sprechstunde

Schnelle Hilfe durch aktuelle Forschung

Zusammengefasst

Die Neurodermitis ist eine der häufigsten Hauterkrankungen in Europa. Unsere große Erfahrung in der Behandlung des Krankheitsbildes bietet schnelle Therapieerfolge.

Die Neurodermitis

Neurodermitis ist eine Hauterkrankung die einerseits genetisch bedingt (angeboren) ist und andereseits durch verschiedene innere und äußere Einflüsse in ihrem Schweregrad beeinflusst wird und Ausprägung variieren kann. Begriffe wie atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem beschreiben im Grunde die gleiche Erkrankung und werden daher synonym verwendet.

In Deutschland schätzt man die Zahl der Neurodermitispatienten auf 1,6 Millionen, das entspricht etwa 2 % der Gesamtbevölkerung. Bei Kindern kommt dieses Krankheitsbild häufiger vor. Hier vermutet man, dass etwa jedes 5-10 Kind Zeichen einer Neurodermitis trägt. Bei dem Großteil der Kinder verschwinden die Hautprobleme aber im Verlauf der Pubertät.

Die Erkrankung ist nicht ansteckend und verläuft in Schüben. Das heißt es gibt Phasen bei denen die Haut stark betroffen ist und wiederum Phasen bei dem die Haut nahezu erscheinungsfrei sein kann. Das Hautbild variiert von Patient zu Patient sehr. Zwischen kaum auffälligen Minimalformen bis hin zur kompletten Beteiligung des Körpers ist der Schweregrad individuell. 
Meist finden sich typische Ekzeme – brennende, juckende, trockene, rötlich-entzündliche Haut im Gesicht, am Hals und den Ellenbeugen, am Handgelenken sowie an Kniekehlen und Fußgelenken. Prinzipiell können Ekzeme aber an nahezu allen Körperpartien in unterschiedlichen Intensitäten und Flächenbefall auftreten. Verbunden ist die Neurodermitis oft mit einem starken, sehr quälenden Juckreiz, der für viele Patienten eine enorme Einschränkung der Lebensqualität bedeutet.

Kommt eine bakterielle Besiedelung der Haut hinzu, können die Ekzeme zusätzlich nässen. Auch für andere, meist viral bedingte Hautveränderungen, sind Patienten mit einem atopischen Ekzem anfälliger.

Neben den Hauterscheinungen können im Rahmen der Erkrankung auch multiple Allergien (Bsp. Heuschnupfen) verknüpft mit tränenden Augen und laufender Nase (Rhinokonjungtivitis) oder das so genannte allergische Asthma verbunden sein. Auch hier variiert die Beteiligung und Intensität enorm.

Termine zur Spezialsprechstunde der Neurodermitis können unter Tel. 069-6301-83115 vereinbart werden. Sollte Interesse an einer Studienteilnahme bestehen, kann eine erste Kontaktaufnahme auch per eMail unter neurodermitis-frankfurt@kgu.de erfolgen.