IUI

Auch bei einer IUI (intrauterine Insemination) findet die Befruchtung der Eizelle im Körper der Frau statt. Im Vergleich zum VZO (Verkehr zum optimalen Zeitpunkt) wird jedoch den Spermien der Weg zur Eizelle verkürzt, indem die besonders aufbereiteten Spermien Ihres Partners mithilfe eines dünnen Inseminationskatheters direkt in die Gebärmutterhöhle übertragen werden. Eine IUI stellt beispielsweise dann eine Therapieoption dar, wenn eine Verflüssigungsstörung des Ejakulats bei sonst normaler Spermatogenese vorliegt oder aus bestimmten Gründen kein Geschlechtsverkehr erfolgen kann. Aber auch bei einer leichten Einschränkung der Samenqualität können durch eine Insemination die Chancen für eine Empfängnis verbessert werden. Wie beim VZO kann eine IUI entweder im Spontanzyklus erfolgen oder durch eine leichte hormonelle Stimulation unterstützt werden.

Die Erfolgsaussicht liegt unter optimalen Voraussetzungen (hohe Anzahl gut motiler Spermien nach Aufarbeitung, junges Alter der Frau) bei 15 %. Die Insemination ist ein unkomplizierter Vorgang und fühlt sich für Sie in etwa an wie eine Kontrolluntersuchung beim Gynäkologen.