Diagnostik

Prostatakarzinomdiagnostik –Innovative Bildgebung, klinische Erfahrung und pathologische Expertise zur Früherkennung

Das Prostatakarzinom (Prostatakrebs) ist der häufigste Tumor des Mannes -  bei rechtzeitiger Diagnosestellung und Therapie sind die Heilungschancen und die Lebensqualität exzellent. In unserer Klinik werden zur besseren und frühzeitigen Erkennung eines Prostatakarzinoms modernste Diagnostik- Verfahren durch ein spezialisiertes, multidisziplinäres Ärzte-Team (Kliniken für Urologie, Radiologie und Pathologie) angewandt.

Leitlinien-gerecht kann bei einem erhöhten PSA-Wert oder einem Tastbefund entweder direkt eine randomisierte, systematische Prostatastanzbiopsie oder nach Durchführung eines sog. multiparametrischen (mp) MRT eine gezielte Fusionsbiopsie durchgeführt werden. Zur Qualitätssicherung arbeiten unsere Experten der Klinik für Urologie und der Klinik für Radiologie eng zusammen. Alle mpMRTs werden bei uns durch einen spezialisierten Uro-Radiologen gesichtet – entsprechend werden alle Prostatastanzbiopsien durch spezialisierte Ärzte als ambulante Eingriffe unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Das bedeutet für Sie, dass Sie- nach einem kurzen Aufenthalt von ca. 2 Stunden- die Klinik wieder verlassen können. Hochspezialisierte Uro-Pathologen befunden die entnommenen Proben und Sie und ihr zuweisender Arzt erhalten innerhalb einer Woche das höchstverläßliche Ergebnis der Probenentnahme.

Therapie des lokalisierten und lokal-fortgeschrittenen Prostatakarzinoms

Die optimale Therapie des Prostatakarzinoms – eine individuelle Entscheidung zusammen mit dem Patienten

Sollte ein Prostatakarzinom diagnostiziert worden sein, hängt die richtige Therapieentscheidung von vielen verschiedenen Faktoren ab. Die Wahl des für den Patienten optimalen Therapieverfahrens sollte hierbei immer in einem ausführlichen Gespräch zusammen mit dem Patienten unter Berücksichtigung des individuellen Patientenwunsches und des Risikoprofils des vorliegenden Prostatakrebses erfolgen. Denn jeder Patient ist anders, und nicht jeder Prostatakrebs ist gleich.

Vereinfacht kann man den Prostatakrebs in einer Art Ampelsystem einteilen: „grün“ steht hierbei für einen Krebs mit niedrigem Risiko, „gelb“ mit mittlerem Risiko und „rot“ für ein Hochrisiko-Prostatakrebs.

Aktive Überwachung oder aktive Therapie? Das Risikoprofil des Prostatakrebses ist entscheidend

Patienten mit einem „grünen“ Prostatakrebs müssen nicht umgehend aktiv therapiert werden, sondern können unter engmaschigen Kontrollen "aktiv überwacht“ werden. Eine engmaschige Überwachung ist hierbei unbedingt notwendig, um den Übergang des Prostatakrebses in den „gelben“ oder „roten“ Risikobereich nicht zu verpassen. Steigt während der Überwachungsphase z.B. der PSA-Wert an, oder zeigt sich in einer erneuten Biopsie eine Zunahme der Tumorausdehnung oder -aggressivität, muss mit dem Patienten über eine aktive Therapie gesprochen werden. Patienten des „gelben“ oder „roten“ Risikobereichs sollte bereits nach Diagnosestellung eine aktive Therapie angeboten werden.

Aktive Therapie mittels Operation – durch die Operationstechnik zu optimalen Ergebnissen

Die operative Entfernung des Prostatakrebses ist d