Tumorzentrum Rhein-Main e.V

Geschichtliches

Tumorzentren wurden vor ca. 20 Jahren auf Initiative der Bundesregierung (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung) mit der Zielsetzung gegründet, die Versorgung und Betreuung von Krebskranken in der Bundesrepublik zu verbessern. Die Universitätsklinika wurden in der Regel als die Keimzellen der Tumorzentren gewählt, da sie alle Voraussetzungen für eine umfassende Versorgung der Patienten erfüllten. Nach einer achtjährigen Förderungszeit durch die Bundesregierung wurde die Zuständigkeit für die Tumorzentren den jeweiligen Landesregierungen übertragen. Die Hessische Landesregierung hat das Klinikum der J.-W.-Goethe-Universität Frankfurt am Main zu einem Tumorzentrum (Tumorzentrum im Klinikum) erklärt. Ergänzend gibt es hierzu das Tumorzentrum Rhein-Main e.V. als gemeinnützigen eingetragenen Verein, dessen Aufgaben darin bestehen, Aufgaben, die das Klinikum nicht wahrnehmen kann, zu erfüllen.

 

TUZ im Internet: wozu?

Beim Tumorzentrum rufen viele Betroffene und Angehörige an, die sich über Krebskrankheiten und ihre Behandlung informieren wollen. Die zunehmende Bedeutung des Internet als Informationsquelle hat uns veranlasst, das vorliegende Informationssystem für Patienten und Angehörige zu erstellen. Die Informationen sind teilweise allgemeiner Natur, wie soziale Einrichtungen, nach denen häufig gefragt wird (z. B. Selbsthilfegruppen) als auch solche zu medizinischen Fragen, die keine detaillierten Angaben enthalten. Details würden den Rahmen einer solchen Information sprengen. Ausführliche Informationen können über das Tumorzentrum oder verwandte Institutionen angefordert werden. Auch telefonische Informationen oder Anfragen über Fax oder Internet sind möglich. Diese Adressen sind in der Homepage oder über die Links zu ermitteln.

 

Ziele des Tumorzentrums

Beratung von Ärzten

Ärzte, die bezüglich der Behandlung ihrer Patienten Fragen an die Fachleute haben, können sich an das Tumorzentrum wenden. Ihre Fragen können telefonisch beantwortet werden und in Einzelfällen durch Vorstellung des Patienten vor Ort (z.B. in einem auswärtigen Krankenhaus) oder durch Vorstellung des Patienten in einer der interdisziplinären Konferenzen.

 

Beratung von Patienten

Die Diagnose einer Krebskrankheit erzeugt bei den Betroffenen und ihren Angehörigen häufig erhebliche Ängste. Häufig befürchten sie, daß sie möglicherweise nicht die richtige Behandlung bekommen oder nicht das heute Mögliche für sie getan wird. Die Ärzte des Tumorzentrums im Klinikum stehen diesen Patienten zur Beratung zur Verfügung. Sie können auch hier kostenlos eine zweite Meinung zu ihrer Krankheit hören.