Studienorganisation  
Das Studienzentrum arbeitet nach den Leitlinien der guten klinischen Praxis (GCP) sowie den geltenden Regularien (z.B. AMG, MPG, GCP-V). Es fungiert als klinikinterne Serviceinstitution und hat die Aufgabe, alle Prozesse klinischer Studien zu unterstützen, Standards zu implementieren und die Qualität der patientenorientierten klinischen Forschung zu gewährleisten. Für Kliniken bzw. Mitarbeiter der Abteilung, die über keine eigene Studienzentrale und entsprechendes Personal verfügen können alle Aspekte der Studienorganisation als Serviceleistung angeboten werden. Das Studienzentrum ist Ansprechpartner für Firmen der pharmazeutischen Industrie, die mit der Abteilung klinische Studien durchführen möchten.
Ansprechpartnerin: Dr.Nicola Gökbuget

Phase I-II- Studien und Studien mit molekularen Therapien 
Ein wichtiger Schwerpunkt des Studienzentrums ist die Durchführung von Phase I-II-Studien, vorwiegend in Zusammenarbeit mit der pharmazeutischen Industrie. Für die Durchführung dieser Studien mit aufwändigen Kontrolluntersuchungen, Probenentnahmen und –versendungen ist spezielles Know-How und eine entsprechende Personalausstattung erforderlich. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Durchführung von Studien mit neuen, molekuaren Therapieansätzen.
Ansprechpartner: Dr. Jörg Chromik, Dr. Martin Sebastian

Studienzentrale solide Tumoren
Um erkrankungsspezifische Kompetenz und die interdisziplinäre Kooperation gezielt zu nutzen ist ein Teilbereich des Studienzentrums speziell Studien bei soliden Tumoren gewidmet. Der onkologische Schwerpunkt des Studienzentrums ist eng mit dem UCT und dem Tumorzentrum Rhein-Main e.V. verknüpft und kann dadurch auf eine starke Vernetzung mit Kliniken und Praxen der Region zurückgreifen.
Ansprechpartner: Prof.Dr.Lothar Bergmann

Leistungsspektrum – Assoziierte Bereiche
Kompetenzzentrum für akute lymphatische Leukämie
In dem Studienzentrum besteht nunmehr jahrzehntelange Erfahrung mit klinischen Studien bei der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) durch Leitung der deutschen multizentrischen Studiengruppe für die ALL des Erwachsenen (GMALL). In Deutschland werden mehr als 80% der erwachsenen ALL-Patienten im Rahmen der Studien an über 120 Kliniken behandelt, die damit Versorgungscharakter haben. Ein Datensatz von mehr als 3000 prospektiv behandelten ALL-Patienten steht zur Verfügung und zahlreiche Fortbildungsbeiträge und Übersichtsarbeiten auf international höchstem Niveau wurden erstellt. Entsprechend hat sich das Studienzentrum zu einem Kompetenzzentrum für die akute lymphatische Leukämie des Erwachsenen entwickelt, das auf nationaler und internationaler Ebene rege als Ansprechpartner für alle Fragen zur Diagnostik und Therapie genutzt wird.
Ansprechpartnerin: Dr. Nicola Gökbuget

Informationsmanagement
Die Studienzentrale erstellt Web-basierte Informationsangebote sowohl klinikintern als auch auf nationaler und internationaler Ebene. Neben der Planunung und Erstellung der Inhalte wird auch die technische Umsetzung übernommen. Weiterhin wurde Pionierarbeit beim Aufbau von Studienregistern geleistet. So wurde unter anderem das erste von der WHO-anerkannte deutsche Studienregister wurde aufgebaut.
Ansprechpartner: Dr.Nicola Gökbuget, Dr. Sina Hehn

Studieninfrastruktur
Die Studienzentrale hat im Jahr 2006 ein nationales Netzwerk von Studienzentralen im Bereich Leukämien initiert. Die Arbeitsgruppe wird durch das BMBF gefördert. Ziel ist die Verbesserung der Infrastruktur für die Initiierung und Durchführung von wissenschaftsgetriebenen Studien (Investigator-Initiated-Trials=IITs). Seit 2008 hat die Studienzentrale auch die Koordination des Netzwerks der Studienzentralen im Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) übernommen
Ansprechpartner: Dr.Nicola Gökbuget, Kristina Ihrig

Kliniknahe Grundlagenforschung
Die klinische Forschung mit Schwerpunkt auf der Durchführung klinischer Studien ist eng mit den Aktivitäten der Labore für Grundlagenforschung verbunden und beide Bereiche ergänzen sich hervorragend. Zusammen decken diese beiden Forschungszweige die gesamte Wertschöpfungskette der Entwicklung neuer molekularer, d.h. Evidenz-basierter Therapieansätze ab.
Ansprechpartner:  Dr. Jörg Chromik. Dr. Martin SebastianProf. Christian Brandts

Labor für molekulare Diagnostik
Das Labor für molekulare Diagnostik kooperiert eng mit dem Studienzentrum und hat seinen wissenschaftlichen Schwerpunkt in der therapiebegleitenden Untersuchung von Prognosefaktoren und Biomarkern.Das Labor für molekulare Diagnostik untersucht als nationales Referenzlabor für die GMALL-Studienzentrale das molekulare Ansprechen auf die Chemotherapien bei Patienten mit Ph+ akuter lymphatischer Leukämie.
Ansprechpartnerin: Dr. Heike Pfeifer