Verantwortlichkeiten und Ansprechpartner des POCT

Stand: 01. Januar 2019



Für den Bereich des POCT im Universitätsklinikum Frankfurt ist die Leiterin des Zentrallabors verantwortlich.


Leiterin Zentrallabor
Dr. Gudrun Hintereder MBA
FÄ für Laboratoriumsmedizin
Zusatzbezeichnung Bluttransfusionswesen         
Ärztliches Qualitätsmanagement
Master of Business Administration
T +49 69 63 01 -5100
F +49 69 63 01 -81251
M +49 157 764 00 248
Gudrun.Hintereder@kgu.de


Point of Care Koordinator des Zentrallabors 
Frank Zierfuß
T +49 69 63 01 -3801
F +49 69 63 01 -87170
M +49 157 764 00 501
Frank.Zierfuss@kgu.de

 

Point of Care Beauftragter des Zentrallabors

Sascha Höppner
T +49 69 63 01 -3941
F +49 69 63 01 -81770
M+49 151 171 91 490
Sascha.Hoeppner@kgu.de

 

Stellvertretung

Thorsten Schmerl
T +49 69 63 01 -3941
F +49 69 63 01 -81770
M +49 151 171 91 490
Thorsten.Schmerl@kgu.de

 

Stellvertretung

Sidney Waschkowski
T +49 69 63 01 -3941
F +49 69 63 01 -81770
M +49 151 171 91 490
Sidney.Waschkowski@kgu.de

 

Stellvertretung

Pia Willershausen
T +49 69 63 01 -3941
F +49 69 63 01 -81770
M +49 151 171 91 490
Pia.Willershausen@kgu.de


POCT Hotline

T +49 69 63 01 -3941
F +49 69 63 01 -81770
M +49 151 171 91 490
POCT-Zentrallabor@kgu.de

Außerhalb der Erreichbarkeit ist es möglich Störungsmeldungen im Zentrallabor unter:
T +49 69 63 01 -7204 zu hinterlassen.

 

Begriffsdefinition

POCT = Point-Of-Care-Testing
Synonyma: Patientennahe Untersuchung, alternative site testing, bedside testing

Hierzu gehören Analysenverfahren…

  • im Rahmen der unmittelbaren Krankenversorgung

  • in Räumlichkeiten; die zu den bettenführenden Abteilungen, Ambulanzen oder besonderen Funktionsbereichen (z.B. Notaufnahme, Operationssaal, Kreißsaal, Endoskopie-Einheit, invasive Radiologie) gehören,

  • einer Untersuchung deren Ergebnis unmittelbar zu therapeutischen Konsequenzen führt (Aktuell gütlige Norm; DIN EN ISO 22870).

  • ohne Probenvorbereitung

  • am Ort des Patienten oder in dessen Nähe

  • mit einem einfach zu bedienenden Meßsystem

  • mit Personal das in der Regel keine eingehende medizinisch-technische Ausbildung und Erfahrung auf dem Gebiet der Laboratoriumsmedizin hat.

     

Rechtliche Grundlage und Qualitätssicherung

Seit 1989 ist die Richtlinie der Bundesärztekammer (RiliBÄK) Grundlage zur Qualitätssicherung quantitativer laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen

Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (PDF)

Durch In-Kraft treten der letzten Fassung der Richtlinie am 1.4.2008 wurden verbindliche Vorgaben zur Qualitätskontrolle im Bereich des POCT festgeschrieben.

Der für das Krankenhaus relevante Auszug ist nachfolgend wiedergegeben:

2.1.5 Patientennahe Sofortdiagnostik mit Unit-use-Reagenzien

  1. Werden Unit-use-Reagenzien und die entsprechenden Messsysteme in der patientennahen Sofortdiagnostik angewendet, sind sie nach den Herstelleranweisungen zur Qualitätskontrolle zu prüfen. Das Ergebnis ist zu dokumentieren.

  2. Die Regelungen nach 2.1.1 Absätze 1, 2 und 3 Buchstabe a) sind nicht zu beachten, wenn benutzungstäglich elektronische/physikalische Standards angewandt werden und so oder durch andere integrierte Prüfung der Gerätefunktion verhindert wird, dass fehlerhafte Messergebnisse ausgegeben werden können. In diesen Fällen ist mindestens einmal wöchentlich eine Kontrollprobeneinzelmessung durchzuführen, sofern in dieser Kalenderwoche mit diesem Verfahren Patientenproben untersucht werden. Bei Geräten, die keine elektronischen/physikalischen Standards verwenden und so oder durch andere integrierte Prüfung der Gerätefunktion nicht verhindern, dass fehlerhafte Messergebnisse ausgegeben werden, entfallen lediglich die Regelungen nach 2.1.1 Absätze 1 und 3 Buchstabe a).

  3. Die Bewertung der Kontrollprobeneinzelmessungen und die daraus zu ziehenden Konsequenzen erfolgen gemäß 2.1.2 Absatz 2. Für Analyte, die nicht in Tabelle B 1 a bis c aufgeführt sind, gilt Satz 1 entsprechend. Als Fehlergrenzen gelten die vom Hersteller der Kontrollproben angegebenen Bereiche.

  4. Errechnen und Bewerten des quadratischen Mittelwertes der Messabweichung gemäß 2.1.3 entfallen, ebenso die grafische Darstellung nach 2.1.7 Absatz 3.