Pflege in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Neonatologie

Einführung

Die Station 14-2 verfügt über 11 Intensivbetten auf denen sowohl kleinste Frühgeborene, als auch kranke Neugeborene versorgt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Versorgung von Neugeborenen mit Fehlbildungen. Hier gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinderchirurgie, aber auch mit anderen chirurgisch tätigen Disziplinen. Durch die unmittelbare Nähe zum Kreißsaal, können wir die Frühgeborenen sehr schnell und unkompliziert auf unsere Intensivstation aufnehmen.

Das Team der Station 32-7 besteht aus examinierten Pflegekräften, einer Praxisanleiterin, einer Stationsassistentin und einer Servicekraft.

Über uns

Station 14-2: Neonatologische Intensivstation

Wir sorgen durch eine permanente Weiterbildung der Pflegenden für die nötige Qualität unserer täglichen Arbeit. Das Pflegeteam besteht u.a. aus qualifizierten Praxisanleiterinnen und einem hohen Prozentsatz examinierten Pflegekräften mit einer abgeschlossenen Fachweiterbildung und/oder mit langjähriger Erfahrung in der Versorgung unserer Patienten.

Regionale Notfalltransporte und heimatnahe Verlegungen werden durch einen Arzt und eine Intensivpflegekraft begleitet. Ein Baby-NEF ist im Haus stationiert, damit Neugeborenen-Notfälle in Geburtskliniken ohne Pädiatrie schnellstmöglich im Rendezvous-System mit der Feuerwehr versorgt werden können. Regelmäßiges Simulationstraining für Neugeborenen- und Frühgeborenen-Reanimation ist für uns selbstverständlich. Weitere Fort- und Weiterbildungen wie zum Beispiel Fachweiterbildung Pädiatrische Intensivpflege werden in unserem Haus angeboten.

Besonderen Wert legen wir auf eine familienzentrierte Medizin. Die Eltern unserer kleinen Patienten können regelmäßig an einer von Pflegenden organisierten Elternschule teilnehmen, in der wir Inhalte vermitteln, Fragen und Ängste ansprechen, Beraten und Übungen durchführen. Eine psychologische Begleitung wird den Paaren schon vor der Geburt durch dieselben Psychologinnen angeboten, die sie auch danach behandeln können. Für die nachstationäre Betreuung stehen speziell ausgebildete Pflegekräfte zur Verfügung, die über das Projekt „Rückenwind“ den Familien zu Hause weiterhin zur Seite stehen. Bei dem jährlich stattfinden Sommerfest treffen wir unsere ehemaligen Patienten in gemütlicher Atmosphäre wieder. Die Vernetzung der Eltern früh- und krankgeborener Kinder ist uns wichtig. Als Universitätsklinik führen wir Studien durch oder sind an ihnen beteiligt. Dabei werden pflegewissenschaftliche Projekte besonders gefördert. Als führendes akademisches Krankenhaus in der Rhein-Main-Region pflegen wir kollegial verschiedene Kooperationen mit umliegenden Kliniken.

Station 32-7: Neonatologische Nachsorgestation

Die Station 32-7 verfügt über 18 Überwachungsplätze für Früh- und Neugeborene, welche keine intensivmedizinische Behandlung mehr benötigen.

Neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung liegt der Schwerpunkt auf einer familienzentrierten Versorgung. Dieses bedeutet, die Eltern so früh wie möglich in die Pflege ihres Kindes miteinzubeziehen, die selbstständige Versorgung zu begleiten, das Stillen unterstützend zu fördern und die Eltern auf die Zeit nach der Entlassung vorzubereiten.

Seit Januar 2019 haben wir unsere Elternschule etabliert. Immer mittwochs können sich die Eltern eine Stunde  zu den Themen Grundpflege/Hygiene, Stillen, Kinästhetik, Erste Hilfe, Babymassage, Tragen, Entlassung, Sozialberatung und sozialmedizinische Nachsorge informieren/beraten lassen.

In einzelnen Fällen, kann im Rahmen unsere Möglichkeiten, die Mutter 2-3 Tage vor der Entlassung zum Rooming-in mit einziehen.

Auf der Station findet auch der Kontakt zu den Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen des Projektes „Rückenwind“ statt, welche bei Bedarf die nachstationäre Behandlung übernehmen und den Familien auch zu Hause weiterhin zur Seite stehen.

Neurologie, Chirurgie, Stoffwechsel und Pneumologie, Allergologie

Einführung

Die pflegerischen Teams der Stationen 32-3 und 32-5 setzen sich aus examinierten Pflegekräften, Servicekräften und Stationsassistenten  zusammen.

Über uns

Die pflegerische Versorgung auf unseren Stationen erfolgt nach dem Prinzip der Bereichspflege. Dies bedeutet, dass eine  Pflegekraft die ganzheitliche Betreuung eines Patienten übernimmt. Dies hat zum Vorteil, dass die individuellen Bedürfnisse eines jeden Kindes erkannt und bei dem Behandlungsprozess berücksichtig werden. Unsere Patienten und ihre Eltern haben dadurch während einer Schicht einen festen Ansprechpartner. Die persönlichen Ressourcen der kleinen und großen Patienten werden im Genesungsprozess mit einbezogen, dies geschieht gerne in enger Zusammenarbeit mit den Eltern.

Da ein Klinikaufenthalt für ein Kind häufig mit Ängsten und Trennung zu den Eltern verbunden ist, ermöglichen wir die gemeinsame  stationäre Unterbringung mit einem Elternteil. Gerne gibt Ihnen das Pflegepersonal vor Ort hierzu weitere Informationen.

Hämatologie, Onkologie und Hämostaseologie

Einführung

Schwerpunkt der Station 32-4 ist die Pflege und Betreuung von Kindern und Jugendlichen aller Altersgruppen, die sich aufgrund einer hämatologisch-onkologischen Erkrankung einer Chemo-, Zytostatika- oder Immuntherapie unterziehen oder aufgrund von Nebenwirkungen stationär aufgenommen werden müssen. 

Über uns

Das Team der Station 32-4 besteht aus examinierten Pflegekräften, teilweise mit einer Fachweiterbildung im Bereich Hämatologie/Onkologie. Die Ausbildung zur Fachpflegekraft für Hämatologie/Onkologie bieten wir im Haus an, es besteht zusätzlich auch die Möglichkeit die Fachweiterbildung zum Praxisanleiter zu absolvieren.

Unter enger Einbindung der Eltern begleitet das Pflegeteam der 32-4 die Patienten sowohl durch die einzelnen Behandlungsabschnitte der jeweiligen Therapieprotokolle als auch durch die stationären, Behandlungsbedürftigen Komplikationen. Grundsätzlich ist es möglich, dass die Eltern ihr Kind während des Aufenthaltes eng begleiten können und auch eine Begleitperson auf Station übernachten kann. Die Station verfügt über 19 Bettplätze, mehrere Behandlungs- und Arztzimmer, ein Pflegestützpunkt, eine Elternküche, eine Spielecke und ein Spielzimmer. Die Überwachung der Patienten geschieht u. a. mit Hilfe einer zentralen Monitoranlage.

Stammzelltransplantation und Immunologie

Einführung

Im Bereich der Stammzelltransplantation und Immunologie werden Kinder und Jugendliche, die eine Knochenmark-oder Stammzell-transplantation benötigen, betreut. Das sind Patienten mit onkologischen Erkrankungen, bei denen eine Chemotherapie nicht ausreicht oder im Rezidivfall eine Heilung allein mit Chemotherapie nicht möglich ist. Ebenso werden Patienten mit gutartigen Bluterkrankungen oder Immundefekten transplantiert, um eine normale Blutbildung oder Immunabwehr zu gewährleisten.

Über uns

Auf der Station 32-9 arbeitet ein junges pflegerisches Team aus examinierten Pflegekräften und Fachpflegekräften für Onkologie und Palliativ Care arbeiten. Interdisziplinäre Zusammenarbeit findet mit dem ärztlichen Personal, psychosozialen Mitarbeitern, Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern statt.

Die pflegerische Arbeit ist sehr vielfältig durch die verschiedenen Krankheitsbilder und Altersklassen der Patienten. Gerade die enge Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Dienst sorgt für eine kompetente Versorgung der Patienten. Ein Hauptaugenmerk der pflegerischen Arbeit liegt in der Kommunikation mit den Patienten und Angehörigen. Die Patienten werden über einen langen Zeitraum begleitet, indem sowohl die Patienten als auch Angehörige angeleitet und beraten werden.

Interdisziplinäre Intensivstation

Einführung

Die Interdisziplinäre Pädiatrische Intensivstation ist eine gemeinsame Einrichtung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und der Klinik für Kinderchirurgie. Neben schwerkranken Kindern mit internistischen Krankheitsbildern werden hier intensivpflichtige Patienten aus den chirurgischen Disziplinen (Kinderchirurgie, Unfallchirurgie, Neurochirurgie, Urologie, Herz- und Thoraxchirurgie, Gefäßchirurgie, Orthopädie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie) behandelt.

Das bedeutet, dass hier alle Krankheitsbilder der Notfall- und Intensivmedizin vom Frühgeborenen bis zum jungen Erwachsenen therapiert werden können. Akute und chronische Erkrankungen können mit modernsten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen behandelt werden. Jährlich werden ca. 400 Patienten aufgenommen.

Über uns

Die Pädiatrische Intensivpflegestation 32-2 verfügt insgesamt über acht (maximal zehn) voll ausgestattete Intensivplätze (Anmerkung - wird aktuell geklärt), aufgeteilt in zwei Zimmer mit jeweils vier Behandlungsplätzen sowie zwei Schleusenzimmer, die mit einer speziellen Luftzirkulationsanlage ausgestattet sind. In diesen Schleusenzimmern können sowohl besonders infektionsgefährdete als auch Kinder mit infektiösen Erkrankungen isoliert versorgt werden.

Notfallmanagement

Bei hausinternen Notfällen sind wir über ein „Notfalltelefon“ rund um die Uhr zu erreichen. Dadurch steht das Reanimations- und Notfallteam der Intensivstation innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung.

Nach Rücksprache mit uns besteht die Möglichkeit, schwer erkrankte oder verletzte Kinder durch einen speziellen pädiatrisch-intensivmedizinischen Abholdienst in einer auswärtigen Klinik oder an einem Notfallort vor Ort zu versorgen. Nach Herstellung der Transportfähigkeit transportieren wir die Kinder bodengebunden mittels speziellem Baby/Kinder NAW der Berufsfeuerwehr Frankfurt oder luftgebunden mittels Rettungshubschrauber in unsere Klinik. Für eine Kontaktaufnahme stehen wir 24 Stunden am Tag unter der Rufnummer gerne zur Verfügung.

Selbstverständlich können Sie Ihr Kind auf unserer Station besuchen. Das ist für Ihr Kind wie auch für Sie wichtig, um Ängste abzubauen, ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Ihnen und uns zu entwickeln und Sie als Eltern betroffener Kinder frühzeitig in die Versorgung Ihres Kindes mit einzubeziehen.
Um einen reibungslosen Stationsablauf gewährleisten zu können, sind nachfolgende stationsinterne Regelungen zu beachten.

Stationsablauf

Dienstübergaben finden zwischen

06:00 - 06.30 Uhr,

13:00 - 14:00 Uhr,

20:30 - 21:00 Uhr am Bett der Patienten statt.

Während dieser Zeiten müssen Sie das Patientenzimmer verlassen, ebenfalls für Untersuchungen bzw. Eingriffe an Ihrem oder einem anderen Kind, sowie zu Visitenzeiten.

Patienten dürfen nur in Begleitung eines Elternteils besucht werden.

Nur max. 2 Besucher pro Patient im Patientenzimmer.

  • Kinder  unter 14 Jahren ist der Zutritt auf Station nicht gestattet
  • Im Interesse unserer Patienten verzichten wir auf feste Besuchszeiten
  • Handys müssen lautlos gestellt sein und im Patientenzimmer ist das Telefonieren untersagt

Aufgrund der häufig beeinträchtigten Abwehrlage unserer Patienten, bitten wir Sie um die Einhaltung unserer Hygienerichtlinien:

  • Bitte waschen und desinfizieren Sie Ihre Hände vor Betreten und Verlassen des Patientenzimmers
  • Melden Sie sich bitte bei einer Schwester oder am Pflegestützpunkt bevor Sie zu Ihrem Kind gehen
  • Für isolierte Patienten gelten bzgl. der Hygiene besondere Verhaltensweisen, die Ihnen die zuständige Pflegekraft gerne erklärt

Neugeborenenüberwachungsstation und Säuglingsstation

Einführung

Schwerpunkt der Station 32-6 liegt in der Pflege und Versorgung von Neugeborenen und Säuglinge bis zum 1. Lebensjahr aus unterschiedlichen Fachdisziplinen, wie der Neonatologie, Kinderchirurgie, Kardiologie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und Neurologie.

Das Team der Station 32-6 besteht aus examinierten Pflegekräften und einer Stationsassistentin.

Über uns

Die Station 32-6 verfügt über 16 Überwachungsplätze für Neugeborene und Säuglinge bis zum 1. Lebensjahr, welche keine intensivmedizinische Behandlung benötigen.

Neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung liegt der Schwerpunkt auf einer familienzentrierten Pflege. Im Rahmen unsere Möglichkeiten, kann ein Elternteil als Begleitperson mit aufgenommen werden.  Unter enger Einbindung der Eltern unterstützen wir die selbständige Versorgung und bereiten so die Eltern auf die Entlassung vor.

Bei Bedarf, findet auch der Kontakt zu den Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen des Projektes „Rückenwind“ statt, welche die nachstationäre Behandlung übernehmen und den Familien auch zu Hause weiterhin zur Seite stehen.