•    Morbus Parkinson

•    Chronische Schmerzen

•    Tremor

•   Dystonie

•    Migräne

•    Depression

•    Spastik

•    pAVK

•   chronische Kopfschmerzen

•    chronische Rückenschmerzen

Die funktionelle Neurochirurgie integriert neben der Tiefen Hirnstimulation weitere Behandlungskonzepte (Implantation  von Medikamentenpumpen, kortikale Stimulation, Nervus vagus Stimulation, etc.) und dehnt somit ihr Anwendungsgebiet auf weitere Erkrankungen (Epilepsie, Schmerzen, Obsessive Compulsive Disorders, Tourette Syndrom, etc.) aus. Somit bietet sich der übergreifende Begriff der Neuromodulation zur Beschreibung dieser Behandlungskonzepte an.

Die Indikationsstellung für eine Tiefe Hirnstimulation (THS) erfolgt in der Regel stationär in einer Einrichtung mit ausreichender Erfahrung in der operativen Therapie von Bewegungsstörungen.

Die Indikationen für die THS zur Behandlung von Bewegungsstörungen sollen im Folgenden skizziert werden.

Anerkannte Indikationen:

-    Idiopathisches Parkinson-Syndrom (IPS)
-    Ansprechen der Symptome auf Levodopa (Ausnahme: Parkinson Tremor)
-    Essentieller Tremor
-    Dystonie

Vorausgehende neurochirurgische Eingriffe zur Parkinson-Therapie stellen in der Regel keine Kontraindikation für die Durchführung einer THS dar.