Funktionelle Bildgebung, FiberTracking und funktionelles MRT

Lage und Verlauf von neuronalen Faserverbindungen können mittels Diffusions- Tensor-Imaging (DTI) dargestellt werden.
Das bildgebende Prinzip beim Diffusion-Tensor-Imaging (DTI), einem »Ableger« der MRT, beruht darauf, dass die Bewegung von Wassermolekülen in mehreren Raumrichtungen gemessen werden kann. In Richtung einer Faserbahn ist diese Molekularbewegung besser möglich als senkrecht dazu.

Auch die funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT) ist von großem Nutzen: Aufgabenspezifisch aktivierte Gehirnareale können bestimmt werden, weil mit der Aktivierung der Nervenzellen auch die lokale Durchblutung ansteigt und damit der relative Anteil von deoxygeniertem Sauerstoff sinkt. Dies registriert die fMRT, so dass aus der Analyse der Daten direkte Rückschlüsse auf die Aktivität eines Hirnareals bei der Ausführung einer Aufgabe möglich sind.
In die tägliche Routine unserer Klinik integriert, ist die Darstellung von motorisch aktiven Arealen der Hirnrinde bei Tumoren und Läsionen, die nahe an die für die Bewegung zuständigen (eloquenten) Hirnareale heranreichen.

Die Daten werden im 3-Tesla-Magnetresonanztomografen am Brain Imaging Center gewonnen.
Diese Daten werden in die Operationsplanung integriert und stehen dem Operateur auch während der Operation zur Verfügung.