Angiome

Als Angiome oder arteriovenöse Malformationen (AVM) bezeichnet man Gefäßmissbildungen, bei denen eine Kurzschlußverbindung zwischen arteriellem (hoher Druck) und venösem (niedrigerer Druck) System besteht. Durch den erhöhten Druck des arteriellen Systems kommt es zu einer pathologischen Erweiterung der abführenden Venen und zu der Gefahr einer Hirnblutung.
Patienten, welche an einer AVM leiden, werden in aller Regel durch eine Blutung oder einen Krampfanfall auffällig. Im Rahmen der Behandlung der AVMs bedarf es einer differenzierten individuellen Risikoabschätzung, welche im Rahmen unserer interdisziplinären Zusammenarbeit im Rahmen des Hirngefäßzentrums der Universitätsklinik Frankfurt gewährleistet ist (Hirngefäßzentrum). Verwendete Verfahren zur Behandlung von Angiomen sind die mikroneurochirugische Operation, die neuroradiologische Embolisation und auch die Behandlung mittels CyberKnife -Bestrahlung (Saphir Radiochirurgie Frankfurt). Wir nehmen als Hirngefäßzentrum an der weltweiten, multizentrischen Studie zur Behandlung von AVM (ARUBA) teil.