Diagnostische Bildgebung

Moderne bildgebende Verfahren erlauben uns, in Kooperation mit dem Institut für Neuroradiologie und dem Brain Imaging Center, zusätzlich bereits präoperativ hochauflösende Kernspintomographien aus einem 3-Tesla MRT zur Lagebeurteilung von Tumoren in Relation zu funktionell wichtigen Arealen anzufertigen.
Eine besondere Bearbeitung der kernspintomographischen Bilddaten in einer sogenannten Mercatorprojektion ermöglicht eine genauere Information über die Lagebeziehung eines Tumors zu eloquenten Hirnregionen.
Falls erforderlich, können wir die Relation eines Tumors zu den Faserbahnen mittels Diffusion-Tensor-Imaging (DTI) darstellen.
Mit Hilfe der funktionellen Kernspintomographie (fMRT) gelingt die bildliche Erfassung und Lokalisation von funktionell wichtigen Gehirnarealen (Sprachzentrum, Bewegungszentrum für Extremitäten und Gesichtsmuskulatur). Diese Darstellung von Arealen der Hirnrinde ist bei Tumoren, die nahe an die für Sprache oder Bewegung zuständigen (eloquenten) Bereiche des Gehirns heranreichen, tägliche Routine in unserer Klinik. Die präoperative Diagnostik wird oftmals durch MR-Spektroskopien, Perfusionsuntersuchungen oder aber auch navigierte transkranielle Magnetstimulation ergänzt.
Sämtliche präoperativen Bilddaten werden in die Operationsplanung integriert und stehen uns auch während der Operation zur Verfügung.