Aneurysma - Zeitbombe in unserem Körper

08.02.2018, 18:50 Uhr

 

Die Bombe tickt, unbemerkt. Es tut nicht weh und meist ist es Zufall, dass es entdeckt wird. Die Rede ist von einem Aneurysma.

Eine Ausbuchtung an einer Körperarterie, die sich mehr und mehr mit Blut füllt und eine Art Ballon bildet. Platzt dieser, kann das tödliche Folgen haben. Aneurysmen treten im Bauchraum auf, aber auch im Brustraum oder im Gehirn.

Zu den wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung einer solchen Ausbuchtung gehören unter anderem langjähriger Bluthochdruck und Arteriosklerose, aber auch Rauchen begünstigt die Bildung. Veranlagung spielt allerdings eine große Rolle. Wird ein Aneurysma entdeckt, kommt es auf die Größe der Ausbuchtung an, welche Maßnahmen erforderlich sind: Ab einer bestimmten Größe raten Ärzte zu einer Operation. Kleinere Aneurysmen müssen in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.

Experte im Studio:

Prof. Dr. med. Volker Seifert
Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie

 

 

 

Tumor an der Hypophyse - wenn die Hormone verrücktspielen

16.02.2017, 18:50 Uhr

 

Unerklärliche Gewichtszunahme - trotz eines strikten Diät- und Sportplans. Dazu Haarausfall, Stimmungsschwankungen und dann auch noch Diabetes. Der Körper scheint völlig verrückt zu spielen und die Ärzte sind lange Zeit ratlos. Erst dann finden sie einen Tumor an der Hirnanhangdrüse unterhalb des Gehirns. Solche Tumore sind zwar meist gutartig, sie bringen aber unseren eigenen Hormonhaushalt völlig durcheinander.

 

Experte im Beitrag:

Prof. Dr. med. Christian Senft
Stellvertretender Klinikdirektor
und Leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie

 

 

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Schlaganfall – neue Hoffnung durch moderne Technik

12.06.2014; 18:50 Uhr

 

"service: gesundheit" klärt: Für wen kommt der Gehschrittmacher in Frage und welche weiteren Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Außerdem: Wie verhalte ich mich als Betroffener sowie als Außenstehender im Falle eines Schlaganfalls?

 

Experte im Beitrag:

Privatdozent Dr. med. Lutz Weise
Leiter der Sektion Neuromodulation
Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie


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Gut leben mit Parkinson

27.03.2014; 18:50 Uhr

 

"service: gesundheit" klärt auf, für wen die Tiefe Hirnstimulation in Frage kommt, welche Vorboten ernst zu nehmende Anzeichen für die Erkrankung sind, welche Diagnoseverfahren zu einer eindeutigen Aussage führen und - wie man trotz Parkinson gut leben kann.

 

Experte im Beitrag:

 

Privatdozent Dr. med. Lutz Weise
Leiter der Sektion Neuromodulation
Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie

 


service: gesundheit vom 27.3.2014, Tiefe Hirnstimulation bei Parkinson

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Aneurysmen - Zeitbomben in unserem Körper

17.10.2013; 18:50 Uhr

 

service: gesundheit klärt, welche Symptome auf ein Aneurysma hindeuten können, wann und für wen eine Vorsorgeuntersuchung empfehlenswert ist und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

 

Experte im Beitrag:

Prof. Dr. med. V. Seifert
Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie


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Neurostimulation nach Schlaganfall

Videobeitrag PRAXIS täglich vom 03.09.2013
ZDFmediathek

 

Implantat kann für besseres Gangbild sorgen

Nach einem Schlaganfall leiden viele Patienten an einer Fußheberschwäche, auch „Fallfuß” genannt. Das bedeutet, dass sie ihren Fuß nicht mehr oder nur noch unzureichend anheben können. Ursache dafür ist der für die Unterschenkelmuskulatur zuständige Nerv. Er erhält keinen Steuerungsimpuls vom Gehirn mehr. In Folge dessen ist die Sicherheit beim Gehen – vor allem auf unebenen Flächen – erheblich eingeschränkt. Dies führt bei Betroffenen zu Stolperangst.

Welche Behandlung ist sinnvoll?

An erster Stelle steht bei einer solchen Diagnose die Physiotherapie. Reicht dies nicht aus, wird oft zur Unterstützung eine starre Schiene (die so genannte Heidelberger Schiene) verordnet. Viele Patienten sind damit zufrieden und ausreichend behandelt. Allerdings führt die Schiene oft zu einem unnatürlichen und starren Gang. Einige Patienten berichten außerdem, dass die Schiene im Alltag zu Schmerzen und Druckstellen führt.

Auch eine Oberflächenstimulation, bei der Elektroden auf der Haut platziert werden, um die Nerven zu stimulieren, kann das Gangbild verbessern. Für manche Schlaganfallpatienten ist es aber oft zu schwierig, die Elektroden selbst anzukleben. Die externe Stimulation wird darum häufig nur im Rahmen der Physiotherapie genutzt.

Neurostimulator als Alternative
Für Patienten mit den entsprechenden Voraussetzungen kann ein Implantat sinnvoll sein. Allerdings ist immer zu bedenken, dass es sich bei dem Eingriff um eine Operation unter Vollnarkose handelt, die direkt am Nerv stattfindet.

Das System für die Neurostimulation besteht aus einem Implantat und weiteren, externen Komponenten. Bei einer etwa anderthalbstündigen Operation unter Vollnarkose wird das Implantat im Oberschenkel eingesetzt. Zusammen mit den externen Teilen ist das System für die Fußhebung verantwortlich. Die externen Komponenten bestehen aus einer Steuereinheit, einer Antenne und einem Fußschalter. Hebt der Fuß vom Boden ab, gibt der Fußschalter ein Signal an die Antenne auf der Hautoberfläche am Oberschenkel. Diese leitet das Signal an das Implantat weiter, das den Nerv stimuliert, der für die Fußhebung verantwortlich ist.

Wann für wen geeignet?
Infrage kommt die Behandlung für Patienten mit Wernicke-Mann-Parese oder der sogenannten Fußheberschwäche. Die Patienten sind halbseitig gelähmt, der Fuß hängt nach unten und das Bein wird beim Gehen gedreht. Ein Neurostimulator kann bei etwa 20 Prozent der Betroffenen eingesetzt werden. Voraussetzung für den Einsatz des Implantats: Der Patient muss über gewisse Restfunktionen verfügen. Er muss eine bestimmte Strecke ohne Hilfsmittel gehen können, der Gleichgewichtssinn muss funktionieren und er muss das Implantat bedienen können. In Deutschland gibt es bislang 150 Patienten, bei denen das System eingesetzt wurde (Stand Mai 2013).




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Der Feind in meinem Kopf - Diagnose Hirntumor

04.04.2013, 18:50 Uhr

 

 

service: gesundheit zeigt, welche Symptome auf einen Hirntumor hinweisen können, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wer der richtige Ansprechpartner in diesem Fall für Sie ist.

Experte im Beitrag:

Prof. Dr. med. V. Seifert
Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie</