Klinische Neuropsychologie

Die Klinische Neuropsychologie beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Erkrankungen des Zentralnervensystems auf psychische Funktionen, wie z. B. Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Planungsfähigkeit, Befindlichkeit/Erleben, Verhalten etc. Die Abteilung Neuropsychologie der Klinik für Neurologie ist bei gegebener Indikation Teil des diagnostischen Prozesses und kann darüber hinaus auch Hinweise für die weitere therapeutische Behandlung geben.

Zur Diagnostik von krankheitsbedingten Funktionsveränderungen setzen wir standardisierte psychologische Untersuchungsverfahren ein, die bestimmten Gütekriterien entsprechen, und deren Auswahl und Zielsetzung sich an den Leitlinien der Gesellschaft für Neuropsychologie orientieren. Durch eine umfassende Diagnostik kann ein Profil erstellt werden, in dem die aus der Hirnschädigung resultierenden Einbußen, aber auch erhaltene Leistungsressourcen abgebildet werden können.

Neben einer neuropsychologischen Diagnostik während eines stationären Aufenthalts erstellen wir auch neuropsychologische Zusatzgutachten im Rahmen einer neurologischen Begutachtung.

Die Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP) hat in 08/2015 der Abteilung die Ermächtigung zur 3jährigen Weiterbildung in klinischer Neuropsychologie (GNP) verliehen. Weiterbildungsermächtigte sind Dr. Frisch und Dr. Hermsen.

Darüber hinaus ist die Abteilung in Forschungsprojekte der Klinik eingebunden und verfolgt eigene wissenschaftliche Fragestellungen.

Für Studierende der Psychologie bieten wir, bei entsprechenden Kapazitäten, die Möglichkeit eines neuropsychologischen Praktikums an. Diese werden in der Regel in Teilzeit vergeben.

Außerdem können u. a. in Zusammenarbeit mit der Abteilung Neurokognitive Psychologie der Goethe-Universität Frankfurt Projekte für wissenschaftliche Abschlußarbeiten (Bachelor, Master) durchgeführt werden.

 

Zertifikat als akkreditierte Weiterbildungsstätte: