Sprach- & Schlucktherapie

Die Abteilung für Sprach- und Schlucktherapie versorgt alle neurologischen Patienten hinsichtlich jeglicher logopädischer Fragestellungen. Der Schwerpunkt liegt in der Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Schlaganfall und Parkinson-Syndromen. Im stationären Rahmen erfolgt eine ausführliche sprachtherapeutische Befunderhebung, die wegweisend für die weiterführende Diagnostik und Behandlung ist. Mittels apparativer Diagnostik erfolgt eine Abklärung von Schluckstörungen und ihren zugrundeliegenden Pathomechanismen sowie eine Einschätzung des Aspirationsrisikos. Adaptiert an den endoskopischen Befund beginnt im Rahmen des stationären Aufenthaltes die Therapie und der Kostaufbau. Kernpunkt der Arbeit bildet die Diagnostik und Therapie von Patienten mit Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluckstörungen wie zum Beispiel:

- Aphasie
- Dysarthrie
- Dysphagie
- Sprechapraxie
- Fazialisparese

Ein weiteres Aufgabenfeld liegt im Trachealkanülenmanagement, welches im Rahmen einer engen Zusammenarbeit mit der Intensivstation erfolgt.

Fiberendoskopische Evaluation des Schluckaktes (FEES)

Die fiberendoskopische Schluckuntersuchung ist ein apparatives Untersuchungsverfahren, in der ein flexibles Endoskop transnasal eingeführt und über dem Aditus positioniert wird. Unter endoskopischer Sicht ist es nun möglich, die Schluckfunktionen mittels unterschiedlicher Konsistenzen zu überprüfen. Dabei können hypopharyngeale Residuen, Penetration und Aspiration identifiziert werden. Im Rahmen der Untersuchung können verschiedene Kompensationsmanöver durchgeführt und auf ihren Erfolg hin überprüft werden. Abhängig von den Ergebnissen aus der endoskopischen Untersuchung erfolgt die Ernährung des Patienten.

 

Veranstaltungsarchiv
1. Frankfurter FEES-Basisseminar 17.-19. November 2016