36. ESTRO-Kongress: Best Clinical Poster Award

Prof. Dr. med Dr. Emmanouil Fokas, leitender Oberarzt und Stellvertretender Direktor der Klinik für Strahlentherapie des Universitätsklinikums Frankfurt, erhielt während des 36. ESTRO-Kongresses in Wien den mit 1000 Euro dotierten Best Clinical Poster Award. Die Auszeichnung wurde ihm für seine Forschungsarbeit zum prognostischen Stellenwert des Tumor Regression Gradings nach neoadjuvanter Radiochemotherapie des Rektumkarzinoms verliehen. Damit konnte ein neuer Prognoseparameter etabliert werden, der auch als früher Indikator und Surrogatmarker für das langfristige, krankheitsfreie Überleben der Patienten gelten kann.  Die Ergebnisse seiner Arbeit werden in Kürze im renommierten Journal of the National Cancer Institute als Publikation erscheinen.

 

Uroonkologisches Forum

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Zuge der demographischen Entwicklung erkranken Patienten immer häufiger an urogenitalen Tumoren. Im Rahmen unseres uroonkologischen Forums stellen wir die wachsende Bedeutung der Diagnostik und der Therapie urogenitaler Tumoren interdisziplinär mit Impulsvorträgen vor. Hierbei gehen wir auf die Diagnostik und die Therapie der lokalbegrenzten und der metastasierten Tumoren ein und erläutern die Komplexität der systemischen Therapie mittels Tyrosinkinaseinhibitoren und Checkpointinhibitoren. Anhand von Fallbeispielen beleuchten und vertiefen wir in vier Workshops unterschiedliche Blickwinkel der operativen und systemischen Therapie der urogenitalen Tumoren. Abschließend stellen wir unsere laufenden Studien zur Systemtherapie der urogenitalen Tumoren vor, in die jederzeit Patienten eingeschlossen werden können.

Wir präsentieren ihnen mit unserem Forum das breite Spektrum der Uroonkologie und freuen uns auf eine angeregte Diskussion in entspannter Atmosphäre.

Ihr urologisches Team des Universitätsklinikums Frankfurt.

Programminformation Urologisches Forum Flyer

 

 

Special Lecture: Rectal Cancer

Fortbildung: Prostata Karzinom

W2-Professur für Translationale Radioonkologie

Prof. Dr. Dr. Emmanouil Fokas arbeitete seit Juli 2012 als Assistenzarzt und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Strahlentherapie und Onkologie, Universitätsklinik Frankfurt.  Im Jahr 2014 schloss er erfolgreich seine Facharztausbildung in unserer Klinik ab. Anschließend habilitierte er am Universitätsklinikum Frankfurt im Fach Strahlentherapie. Währenddessen setzte er seine  klinische und wissenschaftliche Karriere im Department of Oncology, CRUK/MRC Oxford Institute for Radiation Oncology, Oxford Universität als Oberarzt und Arbeitsgruppenleiter fort, wo er bereits 2012 ein Studium der Strahlenbiologie und PhD-Promotion absolvierte. Seit April 2016 hat er den Ruf auf eine W2-Professur für Translationale Radioonkologie am Universitätsklinikum Frankfurt angenommen. Prof. Dr. Dr. Fokas übernimmt gleichzeitig die Funktion des Stellvertretenden Direktors und Leitenden Oberarztes unserer Klinik.

Wir freuen uns Prof. Dr. Dr. Emmanouil Fokas wieder ganz herzlich in unserer Klinik begrüßen zu dürfen!

 

DKG-Studienpreis 2016 der Deutschen Krebsgesellschaft

DKG-Studienpreis 2016 der Deutschen Krebsgesellschaft
sowie Millionenförderung der Deutschen Krebshilfe für Frankfurter Radioonkologen

Der DKG-Studienpreis 2016 wurde am Freitag, 26.2.2016, anläßlich des Deutschen Krebskongresses in Berlin an den Frankfurter Radioonkologen und Sprecher der German Rectal Cancer Study Group, Prof. Dr. Claus Rödel, sowie an Prof. Dr. Rolf Sauer, Erlangen, verliehen. Als Nebenpreisträger wurden Prof. Dr. Torsten Liersch (Göttingen) und Prof. Dr. Ullrich Graeven (Mönchengladbach) geehrt. 

Der DKG-Studienpreis wird alle zwei Jahre an die qualitativ beste Studie der vergangenen zwei Jahre verliehen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Stifter ist die Deutsche Krebsstiftung. Der klinischen Studie muss ein qualitativ hochwertiges Studienprotokoll zugrunde liegen. Kriterien für die Qualitätsbeurteilung sind das innovative Konzept mit richtungweisender Fragestellung und gutem Studiendesign (z.B. Gütesiegel A der Deutschen Krebsgesellschaft). Darüber hinaus wird das Potenzial der Studie berücksichtigt, die klinische Praxis zu verändern. Die Ergebnisse