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Auszeichnungen und Preise 2017

Herbert-Lewin-Preis 2017 verliehen: Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus

Am 22.11.2017 wurde Herrn Dr. med. Daniel Dubinski der Herbert-Lewin-Preis für die Arbeit "Verraten – Vertrieben – Vergessen. Werk und Schicksal nach 1933 verfolgter deutscher Hirnchirurgen" (zusammen mit Dr. med. Ulrike Eisenberg und Prof. Dr. med. Hartmut Collmann) verliehen.
Der Preis gilt als Auszeichnung wissenschaftlicher Arbeiten zur „Aufarbeitung der Geschichte der Ärztinnen und Ärzte in der Zeit des Nationalsozialismus“.
Der vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Bundesärztekammer (BÄK), Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) gestiftete Forschungspreis wurde zum sechsten Mal vergeben.

Die Jury, die sich aus Vertretern des Zentralrats der Juden in Deutschland, des Bundesverbandes Jüdischer Ärzte und Psychologen in Deutschland sowie aus Vertretern der auslobenden Organisationen zusammensetzt, verwies darauf, dass die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit nicht nur aus moralischer und ethischer Sicht geboten sei, sondern auch aktuelle ethische Fragestellungen anrege.
Aus elf eingereichten wissenschaftlichen Arbeiten zeichnete die Jury zwei erste Preise aus, die mit jeweils 7.500 Euro dotiert sind.
Ziel des Preises ist die historische Aufarbeitung, aber auch die Erinnerung an engagierte Ärztinnen und Ärzte sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.

 

von links nach rechts: Prof. Dr. med. Hartmut Collmann, Dr. med. Ulrike Eisenberg, Dr. med. Daniel Dubinski, Prof. Dr. Volker Hess, Dr. Peter Engel (Quelle: BZÄK/axentis.de)

Dr. Daniel Dubinski, Assistenzarzt der Klinik für Neurochirurgie am UKF, hat den Herbert-Lewin-Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus erhalten. Er wurde gemeinsam mit Dr. Ulrike Eisenberg und Prof. Hartmut Collmann ausgezeichnet. Die drei Wissenschaftler haben als Forschungsgrippe das Leben der Neurochirurgen aufgearbeitet, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Ihre Ergebnisse haben sie in dem Buch „Verraten - Vertrieben - Vergessen. Werk und Schicksal nach 1933 verfolgter deutscher Hirnchirurgen“ veröffentlicht.

Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Gesundheit, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Bundesärztekammer und der Zahnärztekammer vergeben.

Der Forschungspreis wurde den Preisträgern Ende 2017 im Rahmen eines Festaktes in den Räumlichkeiten der Parlamentarischen Gesellschaft im Deutschen Bundestag durch die Präsidenten der Bundesärztekammer sowie der Bundeszahnärztekammer überreicht.

 

Über den Herbert-Lewin-Forschungspreis

Herbert Lewin (1899-1982) stand zwischen 1963 und 1969 an der Spitze des Zentralrates der Juden in Deutschland. 1941 war er deportiert worden und arbeitete in mehreren Konzentrationslagern als Häftlingsarzt.
Der Herbert-Lewin-Forschungspreis wird alle zwei Jahre vom Bundesgesundheitsministerium, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Bundesärztekammer und der Zahnärztekammer vergeben. Die Jury setzt sich aus Vertretern des Zentralrats der Juden in Deutschland, des Bundesverbandes Jüdischer Ärzte und Psychologen in Düsseldorf sowie aus Vertretern der auslobenden Organisationen zusammen. Der Herbert-Lewin-Preis wird für die Forschungsarbeiten verliehen, die sich mit der Rolle der Ärzteschaft während der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen.

 

Vergessene Leistungen und Schicksale

Verraten - Vertrieben - Vergessen
ISBN 978-3-95565-142-8

1933 war die Neurochirurgie gerade dabei sich als eigenständiges Fach zu etablieren. Damals arbeiteten in Deutschland insgesamt 69 Ärzte als Hirnchirurgen. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurden 13 dieser Mediziner aus rassistischen Gründen verfolgt- darunter einige der erfahrensten Neurochirurgen des Landes. Fast alle flohen und kehrten nicht wieder in ihr Herkunftsland zurück. Nur wenigen Jüngeren gelang es, im Ausland wieder an ihre Karriere als Neurochirurgen anzuknüpfen. Das Buch berichtet über die medizinischen und wissenschaftlichen Leistungen dieser Ärzte sowie ihre Lebenswege nach 1933.

Dr. Daniel Dubinski (3.v.l) bei der Preisverleihung

 

 

 

3 Ärzte der Neurochirurgischen Klinik sind 2017 Preisträger von NeuroWiss e. V.

NeuroWiss, der Verein zur Förderung neurologischer Wissenschaften e.V., lobt jedes Jahr 3 Förderpreise aus. 
Am 15.11.2017 wurden die diesjährigen Preisträger feierlich ausgezeichnet, die sämtliche Ärzte der Neurochirurgischen Klinik sind und aus einer Vielzahl von Einsendungen ausgewählt wurden.
Herrn Dr. med. Peter Baumgarten wurde mit seiner Arbeit „Brain invasion in otherwise benign meningiomas does not predict tumor recurrence“ der Grundlagenpreis zugesprochen.
Dr. med. Florian Geßler wurde mit dem Nachwuchspreis geehrt. Thema seiner Arbeit: „The impact of corticosteroid treatment prior to the initiation of chemotherapy in patients with primary central nervous lymphoma”.
PD Dr. med. Jürgen Konczalla erhielt den Klinischen Preis. Prämiert wurde seine Arbeit "Rapid Ventricular Pacing (RVP) for clip-reconstruction of complex unruptured intracranial aneurysms: results of an interdisciplinary prospective trial”.
Jeder der 3 Preise ist mit 1.500 € dotiert.

Von links nach rechts: Dr. med. Peter Baumgarten, Dr. med. Florian Geßler, PD Dr. med. Jürgen Konczalla, Dr. med. Jens Allendörfer, Vorsitzender des Vorstandes NeuroWiss e.V

 

 

 

 

 

Hermann-Zeumer-Vorlesung 2017

Am 22.11.2017 fand wieder die Hermann-Zeumer-Vorlesung statt, die sich traditionell mit der Pathophysiologie und Klinik neurovaskulärer Erkrankungen befasst.
In diesem Jahr hatten wieder die Neurochirurgen des Universitätskrankenhauses-Eppendorf die ehrenvolle Aufgabe diese Vorlesung zu organisieren und sie konnten Herrn Prof. Volker Seifert, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt als Sprecher gewinnen.
Er setzte sich mit dem Thema der durch die Einbeziehung endovaskulärer Methoden immer komplexer gewordene Behandlung der Hirnaneurysmen auseinander und analysierte dabei die verschiedenen neuen Therapieverfahren, die sowohl operativ als auch endovaskulär entwickelt worden sind. Insbsondere die neuen Therapien bewertete er auf ihre Nachhaltigkeit hin.

Es war ein sehr spannender und umfassender Vortrag, der im Anschluß für eine angeregte intersdisziplinäre Diskussion sorgte.

Best Abstract Contribution für PD Dr. med. T. Freiman

Best Abstract Contribution
for the abstract
Different mossy fiber sprouting patterns in ILAE hippocampal sclerosis types

32nd International Epilepsy Congress
Barcelona, Spain, 2nd-6th September 2017

 

 

Allgemeine Informationen

Direktor der Klinik:
Prof. Dr. med. V. Seifert

Schleusenweg 2-16
60528 Frankfurt am Main

Sekretariat des Klinikdirektors:

Frau Katrin Wilke
Tel.  : 069 / 6301-5295
Fax  : 069 / 6301-6322
katrin.wilke@kgu.de

Ambulante Terminvereinbarungen
Neurochirurgische Poliklinik
08:00 - 15:30 Uhr: 069/ 6301-5470 oder 6301-5471

Anfrage zur stationären Aufnahme
- für Zuweiser: 069/ 6301 2220
- für Patienten: 069/ 6301 3320

Neurochirurgische Notfälle
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