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20.05.14

Pionierin der Brustkrebsbehandlung übernimmt Frankfurter Brustzentrum

Prof. Christine Solbach, die Inhaberin der deutschlandweit ersten Professur für Senologie - die Lehre von der weiblichen Brust -, ist ans Universitätsklinikum Frankfurt gewechselt und übernimmt die Leitung des Brustzentrums. Für eine weiter verbesserte Diagnostik wurde hier auch das erste Mammographiegerät des Typs Tomosynthese in Hessen und im Rhein-Main-Gebiet angeschafft. Es ermöglicht nicht nur eine bewegliche und damit zuverlässige Brustkrebsdiagnostik, sondern reduziert auch die Schmerzbelastung bei der Untersuchung auf ein Minimum.

Prof. Christine Solbach

Prof. Christine Solbach hat Anfang des Jahres 2014 die Leitung des Brustzentrums am Universitätsklinikum Frankfurt übernommen. Sie wechselte vom Universitätsklinikum Mainz, wo sie auf die deutschlandweit erste Professur für Senologie berufen worden war. „Wir freuen uns, mit Prof. Solbach eine der gefragtesten Brustkrebsexpertinnen für das Universitätsklinikum gewinnen zu können“, sagt Prof. Jürgen Schölmerich, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Frankfurt. „Sowohl ihre fachliche Kompetenz als auch ihre Führungsqualitäten machen Prof. Solbach zu einer optimalen Besetzung für diese Position“, ergänzt Prof. Sven Becker, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. „Auch für die Forschung konnten wir mit Prof. Solbach eine herausragende Persönlichkeit gewinnen“, meint Prof. Josef M. Pfeilschifter, Dekan des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität. Der neuen Leiterin selbst ist neben einer Behandlung auf neustem wissenschaftlichen Stand der persönliche Kontakt besonders wichtig. „Wir als Team des Brustzentrums möchten den Patientinnen mit vielfältigen Angeboten vermitteln, dass wir auch im Rahmen einer universitären Hochleistungsmedizin auf den einzelnen Menschen und seine persönliche Situation eingehen“, so Prof. Solbach.

Die zuverlässigste Diagnostik dank modernster Technik
In Diagnostik und Therapie arbeiten im Brustzentrum verschiedenste Fachbereiche interdisziplinär zusammen: Radiologen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Internisten, Nuklearmediziner und Senologen. Die Aufgabe des verantwortlichen Senologen besteht dabei darin, als Ansprechpartner für die Patientin zu fungieren, die Verknüpfung von Diagnostik und Therapie zu vollziehen, die Koordination aller Einrichtungen im Rahmen der Behandlung und darüber hinaus zu übernehmen sowie für die Qualitätssicherung im Brustzentrum Sorge zu tragen. Das Brustzentrum am Universitätsklinikum bietet alle modernen Verfahren zur optimalen bildgebenden und invasiven Diagnostik. Einen weiteren Qualitätssprung konnte das Klinikum durch die kürzlich erfolgte Neuanschaffung eines Mammographiegeräts des Typs Tomosynthese machen. Die bisher üblichen Geräte können die dreidimensionale anatomische Struktur der Brust immer nur auf zweidimensionaler Ebene abbilden. Dies erschwert die Erkennung bestimmter Tumorarten. Die 3D-Tomosynthese beseitigt dieses Problem: Während der Untersuchung schwenkt die Röntgenröhre in einem 50-Grad-Bogen um die Brust und nimmt dabei 25 Einzelbilder mit jeweils sehr niedriger Dosis auf, die dann als Rohdaten zu hoch aufgelösten 3D-Bildern rekonstruiert werden. Dadurch entstehen Mammographiebilder mit bisher unerreichter Bildqualität und damit deutlich erhöhter Diagnosesicherheit. Gleichzeitig reduziert das Gerät die Schmerzbelastung bei der Untersuchung auf ein Minimum.

Brustzentrum mit besonderen Möglichkeiten
In der Behandlung von Brustkrebs setzt das Zentrum auf ein integriertes Therapiekonzept. Auf Grundlage der Diagnose wird eine multimodale Therapie entwickelt. Individuell abgestimmt erhält die Patientin je nach Bedarf eine Kombination aus Strahlentherapie, Brustchirurgie und medikamentöser Therapie. Doch das Brustzentrum bietet nicht nur eine medizinische Behandlung auf höchstem Niveau. Es verfolgt ein ganzheitliches Konzept mit einer Krebsberatung, die Informationen zu Rehabilitation, Sport, Ernährung, Selbsthilfegruppen, psychoonkologischer Betreuung und Vermittlung weiterer Hilfsangebote beinhaltet.

Forschung für eine unmittelbare Verbesserung der Behandlung
Prof. Solbachs Forschungsschwerpunkt liegt unter anderem auf der Weiterentwicklung diagnostischer Verfahren wie der Mammasonografie, also Ultraschalluntersuchung der Brust. Für die Therapie arbeitet sie an einer Verbesserung operativer Verfahren mit Eigengewebe zur Brustrekonstruktion. Als Grundlage für neue medikamentöse Therapien forscht sie über die Interaktion von Fettzellen mit dem Brustkrebs. Darüber hinaus werden am Brustzentrum verschiedene Studien zur Effektivierung der Bestrahlung sowie zur Wirksamkeit neuester Medikamente durchgeführt. Damit profitieren die Patienten direkt von den modernsten Möglichkeiten der Brustkrebsforschung.

Bundesweit anerkannte Expertin für Brustkrebs
Nach Studium und Promotion in Heidelberg ging Christine Solbach ans Universitätsklinikum Frankfurt, wo sie im Oktober 2000 ihre Facharztausbildung für Gynäkologie und Geburtshilfe abschloss. Von 2001 bis 2010 arbeitete sie als Oberärztin in der dortigen Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. 2007 erhielt sie ihre Habilitation und erwarb 2009 die Schwerpunktbezeichnung Gynäkologische Onkologie. 2011 wurde Prof. Solbach auf die deutschlandweit erste Professur für Senologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz berufen und übernahm die Leitung des dortigen Brustzentrums. 2014 kehrte sie ans Universitätsklinikum Frankfurt zurück und übernahm die Leitung von Senologie und Brustzentrum. Prof. Solbach ist seit Mitte 2012 zertifizierte Brustoperateurin der Arbeitsgemeinschaft für ästhetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie e.V. (AWOgyn) in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe und Ausbilderin Mammasonografie der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Ende 2012 wurde sie als stellvertretende Vorsitzende in den Vorstand der AWOgyn gewählt. Außerdem arbeitet sie im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) als Auditorin von Brustzentren, prüft also potenzielle Brustzentren auf Einhaltung der geforderten Qualitätsstandards.

Für weitere Informationen:

Prof. Christine Solbach
Leitung Senologie und Brustzentrum
Stellvertretende Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Universitätsklinikum Frankfurt
Fon (0 69) 63 01 – 74 38
Fax (0 69) 63 01 – 55 15
E-Mail Christine.Solbach@kgu.de

Ricarda Wessinghage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Frankfurt
Fon (0 69) 63 01 – 77 64
Fax (0 69) 63 01 – 83 22 2
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