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18.06.14

Uniklinikum bringt dem Staat mehr ein, als es kostet

Das Universitätsklinikum Frankfurt und der Fachbereich Medizin der Goethe-Universität haben einen enormen volkswirtschaftlichen Nutzen für Stadt, Bundesland und ganz Deutschland. Ein heute der Öffentlichkeit vorgestelltes Wertschöpfungsgutachten der TU Dresden zeigt: Für jeden vom Land in die Hochschulmedizin Frankfurt investierten Euro fließen mehr als 2,70 Euro in die öffentlichen Kassen zurück.

Das Wertschöpfungsgutachten wurde im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Neben dem Klinikumsvorstand waren auch die beiden Projektleiter des Gutachterteams anwesend: (v.l.n.r.) Dekan Prof. Dr. Josef M. Pfeilschifter, Dipl.-Kffr. Anne Maertins, Projektleiterin, Forschungsgruppe Marktorientierte Unternehmensführung, Technische Universität Dresden, Dipl.-Kfm. Steffen Silbermann, Projektleiter, Forschungsgruppe Marktorientierte Unternehmensführung, Technische Universität Dresden, und Prof. Dr. Jürgen Schölmerich, Ärztlicher Direktor.

In Zeiten klammer öffentlicher Kassen sind Institutionen in staatlicher Trägerschaft gefordert, ihren gesamtgesellschaftlichen Nutzen zu belegen. Das gilt auch für Krankenhäuser. Ein heute im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestelltes aktuelles Wertschöpfungsgutachten der TU Dresden hat genau untersucht, welche ökonomischen und nicht-ökonomischen Rückwirkungen die Investitionen und Zuschüsse für das Universitätsklinikum und den Fachbereich Medizin in Frankfurt haben. Das Gutachten besteht aus einer retrospektiven Analyse des Geschäftsjahres 2012 und einer prospektiven Szenario-Analyse für die Jahre 2014 bis 2019. 

Deutschlandweit hohe wirtschaftliche Bedeutung nachgewiesen
Die Ergebnisse für 2012 zeigen, dass für jeden vom Land investierten Euro das 2,7-Fache an die öffentlichen Kassen zurückfließt. Neben dem Steueraufkommen von deutschlandweit insgesamt 257,1 Millionen Euro profitieren Stadt, Land sowie die gesamte Republik insbesondere von den positiven Effekten auf dem Arbeitsmarkt und der hohen Wertschöpfungswirkung. So schaffen die 4.105 in der Universitätsmedizin Frankfurt beschäftigen Vollkräfte laut Gutachten deutschlandweit 9.918 weitere Arbeitsplätze. Die für das Untersuchungsjahr 2012 ermittelte direkte Wertschöpfung von 285 Millionen Euro bewirkte in der gesamten Bundesrepublik wiederum einen davon ausgehenden Wertschöpfungsbetrag in Höhe von 746 Millionen Euro.

Uniklinik auch ein bedeutender regionaler Wirtschafsfaktor
Das Gutachten setzt sich in einem eigenen Teil auch mit der spezifischen regionalen Wirkung auseinander. Hierbei wird nur ein Teil der gesamten Wertschöpfungswirkung untersucht. Dabei zeigt sich die große wirtschaftliche Bedeutung, die vom Universitätsklinikum und dem Fachbereich für die Stadt Frankfurt und im Besonderen für das Bundesland Hessen ausgeht. Dies belegt sowohl das Steueraufkommen, das für die Stadt Frankfurt im Analysezeitraum 5,86 Millionen Euro und für das Land Hessen 44,72 Millionen Euro betrug, als auch die Beschäftigungs- und Wertschöpfungswirkung. Die 4.105 direkt beschäftigten Vollkräfte und die 885 in Tochtergesellschaften und Beteiligungen bestehenden Beschäftigungsverhältnisse bedingten laut Gutachten im Jahr 2012 zusätzliche 1.088 Arbeitsplätze in der Stadt Frankfurt und weitere 916 im restlichen Hessen.

Sehr gute Ergebnisse in Forschung, Lehre und Krankenversorgung
Forschung, Lehre und Krankenversorgung stellen die drei zusammenhängenden Kernleistungsbereiche des Universitätsklinikums und des Fachbereichs Medizin in Frankfurt dar. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass mit Unterstützung des Landes Hessens in den vergangenen Jahren systematische und im Ergebnis sehr erfolgreiche Anstrengungen unternommen wurden, die das heute erreichte Exzellenzniveau begründen. Diese Erfolge zeigen sich dem Gutachten zufolge im Besonderen im Bereich der Forschungs- und Innovationsfähigkeit sowie in dem hier nachweislich vorhandenen Potential, sich als Spitzenreiter der hessischen Universitätsmedizin innerhalb der führenden Gruppe der nationalen Hochschulmedizin zu etablieren. „Die nachweislich hohe Patientenzufriedenheit nach der Patientenbefragung 2013, das einzige onkologische Spitzenzentrum im Rhein-Main-Gebiet und in Hessen oder das Frankfurter Referenzzentrum für Seltene Erkrankungen sind nur einige Beispiel für die vielfältigen Spitzenleistungen am Universitätsklinikum Frankfurt. Das Gutachten bestätigt uns in unseren hohen Ansprüchen“, freute sich der Ärztliche Direktor, Prof. Jürgen Schölmerich. In Frankfurt werde Forschung auf exzellentem Niveau betrieben, ergänzte Dekan Prof. Josef M. Pfeilschifter. „Vier Forschungsschwerpunkte, zwei Exzellenzcluster, zwei deutsche Gesundheitszentren, fünf laufende Sonderforschungsbereiche oder das vom Land Hessen umfänglich geförderte Loewe-Zentrum verdeutlichen unsere enorme wissenschaftliche Qualität. Mit dieser Qualität werden in der Krankenversorgung Menschen geheilt, wissenschaftliche Durchbrüche in der Forschung erzielt und die Ärztinnen und Ärzte von morgen ausgebildet. Die Hochschulmedizin Frankfurt, und das ist für mich das zentrale Fazit des Gutachtens, kann daher nicht als reiner Kostenfaktor betrachtetet werden. Die Frankfurter Hochschulmedizin schafft nicht nur ökonomischen, sondern auch gesellschaftlichen Mehrwert“, so der Dekan abschließend.

Positive Entwicklungsszenarien bei hinreichender finanzieller Grundausstattung
Für die zukünftige Entwicklung des Universitätsklinikums und des Fachbereichs Medizin in Frankfurt gilt laut Gutachten: Nur mit einer hinreichenden finanziellen Grundausstattung lassen sich die sehr guten Ergebnisse in den drei Leistungsbereichen und die damit verbundene ökonomische Wirkung halten und weiter steigern. Dies hat die prospektive Szenario-Analyse für die Jahre 2014 bis 2019, die den zweiten Teil des Gutachtens ausmacht, ergeben. Entscheidend wird demnach erstens sein, ob der Landeszuführungsbeitrag, das heißt die Mittel der Landeshaushalte, die dem Fachbereich Medizin zukommen, auf das bundesdurchschnittliche Niveau angehoben wird. Des Weiteren ist ein Systemzuschlag für Universitätsmedizin innerhalb des Krankenhausabrechnungssystems angesichts der Zusatzleistungen in Forschung, Lehre und Krankenversorgung notwendig. Von ebenfalls entscheidender Bedeutung, so das Gutachten abschließend, ist die planmäßige Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts, also der zweite Teil der baulichen Neustrukturierung des Universitätsklinikums. „Die Szenario-Analyse in dem Gutachten bestätigt: Nur mit einer ausreichenden Finanzierung kann die positive Entwicklung der Frankfurter Universitätsmedizin fortgeführt und dauerhaft eine universitätsmedizinische Krankenversorgung auf höchstem Niveau gewährleistet werden“, betonte Bettina Irmscher, Kaufmännische Direktorin des Frankfurter Universitätsklinikums.

Über das Gutachten
Verantwortlich für die Erstellung des Gutachtens war die Forschungsgruppe Marktorientierte Unternehmensführung (FGMU) der TU Dresden unter der Leitung von Prof. Armin Töpfer. Das Gutachterteam erstellte ein umfassendes Ursachen- Wirkungsmodell, das wesentliche Zahlungs- und Kaufkraftströme ermittelt hat. Dazu wurden unter anderem 28 Gespräche mit Verwaltungs-, Klinik- und Institutsleitern geführt. Das Wertschöpfungsgutachten wurde vom Fachbereich Medizin der Goethe-Universität und dem Universitätsklinikum Frankfurt gemeinsam in Auftrag gegeben.

Für weitere Informationen:

Hans-Ulrich Scheel
Controller Fachbereich Medizin
Goethe-Universität Frankfurt
Fon (0 69) 63 01 – 83 61 8
E-Mail Hans-Ulrich.Scheel@kgu.de
Internet www.uni-frankfurt.de
Bei Fachfragen ab Montag, den 23. Juni, erreichbar.

Ricarda Wessinghage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Frankfurt
Fon (0 69) 63 01 – 77 64
Fax (0 69) 63 01 – 83 22 2
E-Mail ricarda.wessinghage@kgu.de
Internet www.kgu.de








Allgemeine Informationen

Rechtsanwältin und Pressesprecherin:
Ricarda Wessinghage
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Tel  : +49 69 / 6301-7764
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Anschrift:
Universitätsklinikum Frankfurt
Stabsstelle Recht, Öffentlichkeits- und Pressearbeit
Haus 13
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt am Main

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