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Präparat 31: Blutausstrich (Mensch), May-Grünwald-Giemsa

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Lymphozyten

gehören zu den Leukozyten. Morphologisch können kleine und große Lymphozyten unterschieden werden. Die kleinen Lymphozyten (Durchmesser von 6-8 µm) weisen einen runden, intensiv angefärbten Zellkern auf, der von einem sehr schmalen Zytoplasmasaum umgeben ist. Funktionell und immunhistochemisch werden bei diesem Zelltyp der zellulären Immunität dienende T-Lymphozyten von antikörper-produzierenden B-Lymphozyten unterschieden. Die großen Lymphozyten haben einen Durchmesser von 8-12 µm; sie besitzen eine ovalen Zellkern. Die für T- oder B-Lymphozyten charakteristischen Oberflächenmoleküle fehlen meist, man bezeichnet sie daher auch als Non-T- bzw. Non-B-Zellen.

Lymphozyt, kleiner

ungranulierte Zelle von der Größe eines Erythrozyten mit rundem Zellkern, der von einem sehr dünnen Zytoplasmasaum umgeben ist. Man unterscheidet funktionell und immunhistochemisch zytotoxische T-Lymphozyten von antikörperproduzierenden B-Lymphozyten. Im peripheren Blut macht dieser Zelltyp ca. 80% der Lymphozyten aus.

Zwei große Lymphozyten (Durchmesser 8-12 µm) mit rundem Zellkern und einem dünnen, aber erkennbaren Zytoplasmasaum. Dieser ist bei kleinen Lymphozyten (Durchmesser 6-8 µm) häufig kaum erkennbar. Die funktionell wichtige Unterscheidung z. B. in B- und T-Lymphozyten kann nur durch spezielle immunzytochemische Verfahren erfolgen.