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Präparat 13: Univakuoläre Fettzellen, Thymus (erwachsener Mensch), Gewebsschnitt, H.-E.

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Univakuoläres Fettgewebe

weißes Fettgewebe; als Energiespeicher und Baufett dienendes Gewebe. Die Zellen enthalten je einen großen membranlosen Fetttropfen, der Kern und Zytoplasma an den Rand drängt. Hierdurch kommt die charakteristische Siegelringform nach Herauslösen des Fettes durch die Präparation zustande. An ihrer Oberfläche werden die Zellen von einer Basallamina mit retikulären Fasern umgeben, durch Bindegewebe werden sie zu Fettgewebsläppchen zusammengefaßt.

Restthymus

der nach der Altersinvolution verbleibende Teil des Thymus

Der Thymus gehört zu den lymphatischen Organen und liegt retrosternal (hinter dem Brustbein). Das spezifische Thymusgewebe (beschrieben in Präparat 37) bildet sich nach der Pubertät weitgehend zurück, es entwickelt sich der "retrosternale" Fettkörper, der weitestgehend aus univakuolärem Fettgewebe besteht. Zwischen dem Fettgewebe liegen einzelne Reste von Thymusgewebe.